Von hinten gesehen: Die Ratssitzung vom 09.12.10
Freitag, den 10. Dezember 2010 um 19:10 Uhr
Bericht des Bürgermeisters der Gemeinde Ankum am 09.12.10
Mit seinem Bericht in der letzten Ratssitzung dieses Jahres vollzog Ankums Bürgermeister Ferdinand Borgmann (CDU) einen Rückblick auf die geleistete Ratsarbeit und wandte sich deutlich gegen die Kritik und Opposition des CDU-Vorstands. Lesen Sie hier den ungekürzten Text des Berichtes (Weiter)
Kommunale und kirchliche Jugendarbeit nun doch nicht unter einem Dach?
In Aussicht: Mehrgenerationenspielplatz am Ankumer See
(fr) Für den Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Senioren berichtete Maren von der Heide als Vorsitzende über die aktuellen Planungen bezüglich des neuen Jugendheims der katholischen St. Nikolaus Gemeinde, in welchem auch die Gemeinde Ankum Räume für die kommunale Jugendarbeit erhalten sollte. (Weiter)
Verärgerte Ratsmitglieder: Verwaltungsauschuss änderte Beschlussvorlage und kürzte Zuschuss
Statt 5000 nur 3000 Euro für den Druchhorner Schützenverein - Antrag der Gruppe SPD/FDP kam nicht zur Abstimmung
(fr) „Deswegen rede ich ja oft vom 'allmächtigen Verwaltungsausschuss'“, notierte der Ratsherr der Grünen Ralf Gramann und stellte fest, dass es sich eben nicht um einen Einzelfall handeln würde. Solchen Einzelfall hatte zuvor Dieter Hütten (SPD) verärgert beschrieben, nachdem sich der Verwaltungsausschuss (VA) der Gemeinde Ankum über die Empfehlungen des zuständigen Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Senioren hinwegsetzte und einen empfohlenen Zuschuss für den Druchhorner Schützenverein merklich kürzte. (Weiter)
Planungsfortschritte: Zentrales Einkaufs- und Dienstleistungszentrum an der Lindenstraße
(fr) Hinsichtlich des Vorhabens zur Schaffung eines weiteren Einkaufszentrums im Eck B214 / Lindenstraße / Aslager Straße wurde dem Rat ein Entwurf des Bebauungsplans Nr. 52 "Neuer Marktplatz“ vorgestellt, der kaum von dem in der letzten Sitzung diskutierten – rechtlich gering bedeutsamen – Flächenentwicklungskonzept abweicht. (Weiter)
Ankums Wahrzeichen eint den Rat: Nochmals 10000 Euro für die Kirchengemeinde
Auch der Rathausbrunnen hat gelitten
(fr) Wenn es um den Erhalt des Artländer Doms, Ankums weit bekanntes Wahrzeichen, geht, herrscht unverändert eine verlässliche Einigkeit in den Reihen des Ankumer Gemeinderats. (Weiter)
Geplanter Kreisel im Unterdorf: Wer führt die Grundstücksverhandlungen?
(fr) Sich in Teilen widersprechende Verlautbarungen des CDU-Vorstands und des Bürgermeisters trieben Hubert Meyer als Sprecher der SPD/FDP-Gruppe im Ankumer Rat zur Frage an den Bürgermeister, wer denn nun die Verhandlungen bezüglich des Ankaufs von Grundstücken in der Umsetzung der Planungen zur Schaffung eines Verkehrskreisels im Ankumer Unterdorf (Knotenpunkt L73/ L74/ K143) führt. (Weiter)
„Die CDU“ zum Thema „Standort der Ankumer Grundschule“
(fr) Maren von der Heide (CDU) beschrieb ihre Verunsicherung, als sie im Auftrag der CDU-Fraktion über die Haltung der CDU zur Frage der möglichen Verlegung der Ankumer Grundschule an den Standort Kattenboll berichten sollte. Nach der auch in dieser Ratssitzung wieder deutlich offenbarten Zwietracht in den Ankumer CDU-Reihen, postulierte sie dann aber dennoch hoffnungsvoll, dass es doch eigentlich nur „Die CDU“ gäbe und erntete hierfür einen eher zaghaften Applaus aus den eigenen CDU-Reihen. (Weiter)
PSI zukünftig auch im „Touchscreen“-Angebot am Rathaus
(fr) Ratsherr Ralf Gramann (Grüne) sorgt sich um eine mangelhafte Beachtung der Pferdeauktion PSI (Performance Sales International) in der Außendarstellung der Gemeinde Ankum, vor allem im Angebot des „Touchscreens“ neben der Rathaustür. (Weiter)
Niedersächsisches Konzept „Oberschule“ auch eine Chance für die HRS Ankum?
(fr) Sich unter anderem auf Informationen aus einer interfraktionellen Sitzung des Samtgemeinderats Bersenbrück beziehend, empfahl Dieter Hütten (SPD) dem Rat die Auseinandersetzung mit dem von der Landesregierung beschlossenen Konzept der Oberschule, welches auch für den Schulstandort Ankum Chancen bieten könne. (Weiter)
Einwohnerfragestunde: Hauptstraße nicht alten- oder behindertengerecht
(fr) Auf den teils „katastrophalen“ Zustand der Pflasterung der Ankumer Hauptstraße machte während der Einwohnerfragestunde am Ende der öffentlichen Ratssitzung Deter Brummer-Bange aufmerksam. Nicht nur, dass das Pflaster augenscheinlich in einem schlechten Zustand sei. Es sei praktisch auch unmöglich, die Straße mit einem Rollstuhl zu befahren, ebenso sei die Straße wegen der Unebenheiten kaum noch von gebehinderten oder älteren Mitbürgern gefahrlos zu begehen. (Weiter)
Einwohnerfragestunde: Kein Vertrauen mehr in den Ankumer Hochwasserschutz
(fr) Alfons Schuhmacher, seit 35 Jahren wohnhaft an der Aslager Straße in Ankum, hat gelinde gesagt „die Nase voll“ und mag schon gar nicht mehr das „Gerede“ der Fachleute vom Jahrhunderthochwasser hören. (Weiter)
Einwohnerfragestunde: In Ankum kommt die Sicherheit der Bürger zu kurz
(fr) Mit Nachdruck machten Anwohner der Ankumer Beckerstiege (am Kino) auf ihr Empfinden aufmerksam, in Ankum nicht mehr sicher leben zu können. Ursächlich hierfür seien vor allem die nächtlichen Versammlungen Jugendlicher und junger Erwachsener auf dem angrenzenden zentralen Busbahnhof, die in den Nächten der Samstage häufig bis 4:30 Uhr in der Früh lautstark lärmend andauerten. (Weiter) Mit Kommentar
Kommentar: Das Verständnis für die stetigen Offenbarungen der Zwietracht geht gegen Null
(fr) Der örtliche CDU-Vorsitzenden verteilt Ratsherrenschelte via Tagespresse oder CDU-Infoblatt, Ankums CDU Bürgermeister verteidigt den Rat und die Ratsarbeit mittels Wort zu Beginn der Ratssitzungen und CDU-Ratsmitglieder verteilen während der Sitzung gern einmal verbale Spitzen gegen die Kollegen aus eigenen Reihen. (Weiter)
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