Johannes Dettmaring setzt große Hoffnungen in die Flurneuordnung "Ankum-Nord"
Dienstag, den 29. März 2011 um 05:12 Uhr
(fr) Leicht haben es der Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt und die Mitglieder dieses Ausschusses derzeit nicht. Manche Dorfstraßen sind marode, teils schon seit Jahren. Für eine umfassende Reparatur jedoch fällt das Geld.
Dringende Maßnahmen im Verlauf der Berghofstraße oder des Knörlpatts sollen nun jedoch bald in Angriff genommen werden. Hinsichtlich ausgedehnterer Maßnahmen hier oder bezüglich größerer Projekte wie der praktisch notwendige Neuaufbau der Straßen am Ankumer Schwedsberg oder der St. Georg-Straße, hofft der Ausschuss auf Mittel aus dem Flurbereinigungsverfahren Ankum-Nord, welches derzeit auf den Weg gebracht wird und im Jahr 2013 zur Umsetzungsreife geraten soll. Mit dem Abwarten auf Fördermittel aus dem Flurbereinigungsverfahren solle vor allem auch die Kostenlast für die Anlieger der Straßen möglichst gering gehalten werden.
Im Verlauf der Hauptstraße, die ebenfalls reperaturbedürftig ist, steht im Umfeld des Café Sich wegen der Verkehrssicherheit eine Neuplanung des Fußweges an. Hierfür müsse möglicherweise ein bestehender Parkplatz „geopfert“ werden. Um baldigst eine Verschönerung der bereits bestehenden Verkehrskreisel in Ankum diskutieren zu können, bat Johannes Dettmaring alle Ratsmitglieder, sich andernorts umzuschauen und Anregungen weiterzugeben.
Einer alljährlichen Überprüfung wurde auch der Bestand der Stileichen auf dem Kreuzplatz „Am Harrenberg“ unterzogen. Hier seien derzeit keine Maßnahmen erforderlich. Im Jahr 2006 hatte Ralf Gramann (Grüne) gefordert, diesen Eichenbestand per Ratsbeschluss unter besonderen Schutz zu stellen, der Rat den Erhalt der Bäume dann jedoch „nur“ zur Ehrensache erklärt.
> Weitere Berichte zur Ratssitzung vom 28.03.11
Richtigstellung - Hubert Meyer (SPD) weist daraufhin:
Laut Bericht hat Ralf Gramann 2006 beantragt, den Eichenbestand "Am Harrenberg" unter Schutz zu stellen. Das ist so nicht richtig. Mit Datum vom 14.10.2005 hat vielmehr die Gruppe SPD/Grüne folgenden Antrag bei der Gemeinde eingereicht:
"Die Verwaltung wird beauftragt, eine Änderung des Bebauungsplanes „Industriegebiet“ der Gemeinde Ankum aus dem Jahre 1966 vorzubereiten und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorzulegen. Inhalt dieser Änderung sind Festsetzungen zur Erhaltung des Eichenbestandes und der gesamten Kreuzplatzsituation."
Dieser Antrag wurde auch begründet und vom damaligen Gruppensprecher Dieter Hütten unterschrieben. (...) Richtig ist, dass der Antrag von der CDU abgelehnt worden ist.
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