Offene Jugendarbeit bleibt "in den Kinderschuhen" stecken
Donnerstag, den 26. November 2009 um 04:05 Uhr
Pfarrer Schreinecke von Clausewitz scheidet aus
(fr) Da die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Senioren, Maren von der Heide, fehlte und der stellvertretende Ausschussvorsitzende Frank Wöllermann die damalige Sitzung versäumte, berichtete die ehemalige Ausschussvorsitzende Barbara Hackmann über die Ausschusssitzung vom 24. August.
Hinblickend auf eine in Ankum angestrebte offene Jugendarbeit, habe der Jugendpfleger der Samtgemeinde Maik Bienk dem Ausschuss schriftlich und mündlich über die diesbezüglichen gesetzlichen Bestimmungen informiert und die Bildung eines Arbeitskreises beziehungsweise einer Lenkungsgruppe angeregt.
Weitere wesentliche Schritte, auch in der Abstimmung mit der katholischen Kirchengemeinde (diese sieht den Neubau des Jugendheims vor), erfolgten seitens des Ausschusses offenbar noch nicht und die Bestrebungen der politischen Gemeinde zur Schaffung einer offenen Jugendhilfe in Ankum bleiben damit unverändert "in den Kinderschuhen" stecken.
Weiterhin berichtete Hackmann, dass Pfarrer. Bernd Schreinecke von Clausewitz (Evangelische Kirchengemeinde Nortrup) als Bürgervertreter im Ausschuss ausscheidet und diese Stelle vorläufig auch nicht neu besetzt werden solle. Eine spätere Nachfrage beantwortend, bestätigte Barbara Hackmann, dass die Dorotheenkirchengemeinde aber jederzeit einen neuen Vertreter entsenden könne.
Für die Teilnahme der aus Ankum stammenden Teilnehmer an der Konfirmanden Freizeit 2009 der evangelischen Kirchengemeinde, empfahl der Ausschuss eine Bezuschussung von je 10 Euro je Teilnehmer. Weiterhin wird die Ankumer Kolpingsfamilie für die Ausbildung der Gruppenleiter in der erst jüngst neu entstandenen Kolpingjugend, einen Zuschuss von einmalig 300 Euro erhalten.
Am vergangenen Sonntag vollzog die Gemeinde Ankum unter der Führung des Ausschusses zudem die Gratulationsfeier für jene Mitbürger, die im ablaufenden Jahr ihren 80-zigsten Geburtstag feiern durften. Der mit Musikeinlagen und Bingo-Spielen gespickte Nachmittag sei von allen Teilnehmern sehr gut angenommen worden, manche "Geburtstagskinder" hätten sich sogar gleich wieder für das kommende Jahr angemeldet. Allein mathematisch-kalendarisch scheidet da die Teilnahmemöglichkeit allerdings aus.
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