Heinz Sandbrink – Ein Urgestein Ankumer Politik geht

Weitere Berichte zur Ratssitzung vom 19.10.11Ankum. (fr) Dass es nicht mehr machbar war, eine Einigkeit in der Ankumer CDU zu bewirken und dass das Ankumer Bürgermeistergespann desmanchen als spaltende Kraft ausgerufen wurde, war wohl einer der wichtigsten Gründe für seinen Abschied aus der Kommunalpolitik.

Heinz Sandbrink (Archivfoto)Gemeinsam mit Ferdinand Borgmann erklärte Heinz Sandbrink bereits im August dieses Jahres seinen Ausstieg aus der Kommunalpolitik und seinen Austritt aus der CDU. Nun wird er das machen, was die meisten Menschen machen, nämlich ohne die Teilnahme an der Politik an vorderster Front leben.

3 Bürgermeister konnte er während der vergangenen drei Jahrzehnte in den Ruhestand verabschieden, mit dem 3. geht er nun auch selbst. Gerade, weil ihn mit diesem Bürgermeister heute eine enge Freundschaft verbindet, wie er sagt, und weil die Grabenkämpfe enden müssen. Angelehnt an Worte des Inders Mahadma Ghandi bat er die Ankumer Stärke zu zeigen und verzeihen zu können und er dachte dabei an die in Ankum noch immer nachwirkende Diskussion um eine angedachte Fusion Ankums mit der Stadt Bersenbrück.  „Wir sollten es schaffen, wieder gemeinsam ein Bier an der Theke zu trinken“, sagte Sandbrink bereits im Januar.

Ferdinand Borgmann dankte seinem Stellvertreter in der Ratssitzung am Mittwoch für die intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit und dafür, dass Sandbrink seine vielen Erfahrungen mit in die gemeinsame Arbeit einbrachte: „Heinz, ich danke Dir diese Zeit!“

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