Ankumer Votum - Stellungnahme des Sprechers der Gruppe SPD/FDP Heinrich Möller
Dienstag, den 16. August 2011 um 21:46 Uhr
„Das Projekt „Kaufland“ in Bersenbrück zeigt ganz deutlich, wie wichtig es ist, dass Nachbargemeinden frühzeitig miteinander sprechen.
Für jede Gemeinde ist es zweifelsohne wichtig, sich weiter zu entwickeln. Dabei ist es jedoch ebenso wichtig, dass die Interessen der jeweiligen Gemeinden aufeinander abgestimmt sind. Dies sollte auch dem gutnachbarschaftlichen Verhältnis untereinander dienen.
Es kann aber nicht angehen, dass Nachbargemeinden in der Form miteinander umgehen, dass sie sich, wie hier jetzt durch das geplante Kaufland-Projekt, quasi bekämpfen. Dieses geschieht hier nämlich, denn nach einem vorliegenden Gutachten würden rund 25 Prozent Kaufkraft aus Ankum abgezogen. Das ist eine Größenordnung, die man nicht widerspruchslos hinnehmen kann. Man kann schon erwarten, dass das Grundzentrum Bersenbrück Rücksicht auf Ankum, das ja ebenfalls Grundzentrum ist, nehmen sollte.
Ich bin der Meinung, dass man in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum, den wir in unserer Region bilden, einen Weg finden muss, vernünftig zu kooperieren und einen fairen Umgang miteinander zu pflegen. Nur so können wir auf Dauer den Bestand der Samtgemeinde Bersenbrück und eine gedeihliche Entwicklung der einzelnen Gemeinden sichern.“
> Weitere Berichte zur Ratssitzung vom 15.08.11
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