Baumaßnahmen gehen voran – QIN-Bewerbung läuft – Ankum bleibt Erholungsort

Von hinten gesehen: Weitere Berichte zur Ratssitzung vom 15.04.09(fr) So wie sich Ankums Bürgermeister Ferdinand Borgmann zu Beginn der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag kurzfasste, berichten wir kurzgefasst aus seinem Bericht.

Das Großprojekt „Neubau des katholischen Kindergartens" ist spätestens seit der Grundsteinlegung vor einigen Tagen der Planungsphase entwachsen. Im Baustellenbereich lassen die errichteten Grundmauern schon jetzt eine „bildnerische" Vorstellung vom Werden des Kindergarten entstehen und in letzter Sitzung brachte der Verwaltungsausschuss weitere 11 Gewerke auf den Weg, womit nun bereits 75 % der Bausumme (gesamt ca. 2.500.000 Euro) verwendet wurden.

Erste Baumaßnahmen lassen sich auch hinsichtlich des „Freizeitcenters B214" erkennen. Hier entsteht derzeit die Anbindung zur Bundesstraße (Lingener Straße), deren Baukosten der Investor Georg Dobelmann trägt, die aber später in das Eigentum der Gemeinde Ankum übergeht.

Fertig zusammengestellt und mit allen Unterschriften schon auf dem Postweg, sind die Unterlagen zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zur Errichtung eines Radweges an der L70 (Richtung Ueffeln).

In einer Zusammenarbeit mit der Ankumer Werbegemeinschaft und den Anliegern der Ankumer Hauptstraße (im Ortskern) wurden verschiedene Planungsgespräche durchgeführt, um eine Bewerbung im Ringen um den Fördertopf „Quartiersinitiative Niedersachsen" (QIN) auf den Weg zu bringen. Gefördert werden hier u.a. Konzepte zur Belebung der Innenstädte bzw. Quartiere im Sinne von Wohnbereichen, mit der Inanspruchnahme privater Finanzierungen.
Die Gemeinde Ankum sieht in diesem Zusammenhang eine Beteiligung in Höhe von 30.000 Euro vor und Bürgermeister Borgmann freute sich mitteilen zu dürfen, dass alle Ratsmitglieder in den Ausschüssen durch ihre Unterstützung eine rechtzeitige Bewerbung (Bewerbungsschluss am 14, Mai) ermöglichten. Er bedankte sich namentlich auch bei dem Vorsitzenden der Ankumer Werbegemeinschaft Thomas Krause und bei Anna Havermann, die sich beispielhaft in den Planungswerkstätten engagiert habe.

Mehr zur QIN erfahren Sie u.a. auf der Internetseite http://www.qin-niedersachsen.de/

Insbesondere dem tatkräftigen Einsatz von Hedwig Krümpelmann und Michael Wübben sei es unterdessen zu verdanken, dass Ankum auch zukünftig die Auszeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort" führen dürfe. Beide hätten sich im erneuten Prüfungsverfahren intensiv für den Erhalt dieser staatlichen Anerkennung eingesetzt. Die Übergabe der neuerlichen Urkunde erfolgt am 20. Mai im Rathaus.

> Weitere Berichte zur Ratssitzung vom 15.04.10

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