Freizeitcenter 214: Ein Gespräch in Osnabrück ebnete den Weg
Samstag, den 17. April 2010 um 01:16 Uhr
(fr) Unverändert geschlossen stellt sich der Rat der Gemeinde Ankum hinter die Pläne des Investors Georg Dobelmann und macht dabei auch gern kurzfristige Planänderungen im Unternehmerinteresse mit.Anders als ursprünglich angedacht, soll sich nun der Betrieb des ALDI-Marktes mit hin zum Freizeitcenter an der B214 (Lingener Straße Richtung Aslage) verlagern und dort zukünftig sein Warensortiment anbieten. Eine Variante, die im Bebauungsplan so nicht vorgesehen war.
Entsprechend wurde im Planungswesen eine neue Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange erforderlich, die dabei und dieses teilweise nicht erstmalig, Bedenken anmeldeten. Doch diese, so Planer Gramann, ließen sich mehrheitlich im Rahmen eines Gespräches vor Ort in Osnabrück, als Kritiker beteiligt waren Vertreter des Landkreises und der Industrie- und Handelskammer Osnabrück/Emsland, ausräumen. Eine neu formulierte Beschränkung des angebotenen Warensortiments bot den Ausweg.
Nur die Polizeiinspektion Osnabrück hält unverändert an ihrem Widerspruch fest und macht angesichts der sich jetzt bereits in der Umsetzung befindliche Anbindung des Freizeitcenters an die Bundesstraße 214 Sicherheitsbedenken geltend. Bedenken, über die sich der Rat der Gemeinde Ankum erneut mit einstimmigen Beschluss hinweg setzte.
> Weitere Berichte zur Ratssitzung vom 15.04.10
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