Professioneller Rat im Schatten und mehr Sitzbänke in den Bauernschaften
Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 04:55 Uhr
(fr) Mit ihm als Vorsitzenden beschäftigt sich der Ausschuss für regionale Wirtschaft, Marketing und Tourismus schon seit Jahren mit den Planungen für eine Neugestaltung der Ankumer Seeanlage, führte Gerd Triphaus während seines Berichtes über die Ausschussarbeit gestern ebenso wie bei jeder Gelegenheit an. Im Schatten all dieser Planungen gab es auch schon vor geraumer Zeit die Anregung seitens des Ratsherren Hubert Meyer (SPD), Professor Heinrich aus Osnabrück sowie dessen Studenten an diesen Planungen zu beteiligen und die Vorschläge bei den Planungen zu berücksichtigen.Ernsthaften Gebrauch von dieser professionellen Unterstützung machte der Ausschuss jedoch nie und mittlerweile stehen die fertigen Planungsarbeiten der Studenten auch im Schatten eines längst gefassten Beschlusses. Die Baumaßnahmen sind seit Wochen genehmigt und beginnen in Kürze. Triphaus meinte dennoch, dass es vielleicht noch einen Sinn machen könnte, die Vorschläge der Akademiker zur Kenntnis zu nehmen. Welchen Sinn, sagte er nicht.
Wie auch die Ankumer Werbegemeinschaft begab sich der Ankumer Heimatverein mit Vorschlägen an den Ausschuss. Es sei sinnvoll, entlang des Hühnenwegs und auch in den umliegenden Bauernschaften weitere Sitzbänke für Spaziergänger und Wanderer aufzustellen. Der Heimatverein wurde diesbezüglich auch bereits in Eigenregie aktiv. Da die Kosten für eine solche Sitzbank nur etwa 200 Euro betragen und die Gemeinde Ankum einen neuen Kindergarten finanzieren könne, solle der Rat der Gemeinde dieser Anregung des Heimatvereins entsprechen, so Triphaus.
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