Seeanlage und Schützenbrüder, Polizeistation, Verkehrskreisel in der Warteschleife
Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 04:34 Uhr
(fr) Die in der letzten Sitzung des Rates am 26. März nur mit einigen „Bauchschmerzen" beschlossene Neugestaltung der Seeanlage soll nun innerhalb der nächsten Wochen beginnen, ausgeführt durch ein Bauunternehmen aus Surwold. Da der Beginn der Wegebau-Maßnahmen terminlich mit dem Ankumer Schützenfest (11. bis 13. Juli) kollidiert, sollen die Planungen mit dem Ankumer Schützenverein vernehmlich abgestimmt werden. Dieser zieht nämlich im Zuge des Schützenfest traditionell mehrfach über die Wege am Ankumer See und soll diese Tradition auch in diesem Jahr ungehindert ausüben dürfen.Währenddessen sind die baulichen Erweiterungen der Ankumer Polizeistation abgeschlossen und die neuen Gebäudeteile, welche von den in Ankum fest stationierten Polizisten genutzt werden sollen, werden am kommenden Donnerstag ihrer Bestimmung übergeben. Der hintere und ältere Teil des Gebäudes soll zukünftig als Stützpunkt für zwei Diensthundeführer der Polizei dienen. Die Bemühungen, die Diensthundeführer nach Auflösung einer Hundeführerstaffel in Vechta nach Ankum zu holen, hatten im März des vergangenen Jahres intensive Diskussionen ausgelöst, ebenso wie der dann folgende Beschluss zur nicht ganz billigen Bauerweiterung des Polizeigebäudes.
Eine Warteschleife ergibt sich für die Verwirklichung eines Verkehrskreisels auf der B214 am Ortsausgang Richtung Bersenbrück. Da ein Planungsverzicht nicht erfolgte, setzt nun ein umfangreiches Planfeststellungsverfahren ein. Diesbezüglich äußerte Bürgermeister Borgmann noch in seinem Bericht zu Beginn der Sitzung, dass er nur wenig Hoffnung auf eine rasche Abwicklung dieses Verfahrens habe, wie noch kürzlich vom Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen (CDU) in Aussicht gestellt.
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