Von hinten gesehen: Die Ratssitzung vom 16.06.09

Von hinten gesehen - Unsere Berichte aus dem Zuschauerraum im Ankumer RathausBürgermeister Borgmanns Ratssitzung 

(fr) Praktisch ohne kritische Beiträge, mit allseits stets einstimmigen Ratsbeschlüssen und selbst einen „historischen" Beschluss still und einig aufhebend, vollzog sich am gestrigen Abend in Ankum eine Ratssitzung, die Ankums Bürgermeister Ferdinand Borgmann den Rücken stärkt. Die zuletzt bemerkten Uneinigkeiten in der CDU gab es allenfalls noch im Stillen und selbst SPD, FDP oder dem Grünen Ralf Gramann fielen keine kritischen Bemerkungen ein.

Unsere Betrachtungen der Ratssitzung vom 16.06.09 – Von hinten gesehen:

Planungen für den Kindergarten-Neubau gehen zügig voran
(fr) In seinem Bericht zu Beginn der Ratssitzung ging Bürgermeister Borgmann zuerst ausführlich auf die zügig voran schreitenden Planungen für den Neubau des katholischen Kindergartens ein. Um eine gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligen zu gewährleisten, wurde eine 15-köpfige Planungsgruppe gebildet, in welcher Vertreter des Bistums Osnabrück, der St. Nikolaus Kirchengemeinde, der Gemeinde Ankum und der Samtgemeinde Bersenbrück an einem Tisch sitzen. Die Gemeinde Ankum, die den weitaus größten Teil der Baukosten trägt, tritt hierbei als Bauherr auf. Hier klicken, um weiter zu lesen


Seeanlage und Schützenbrüder, Polizeistation, Verkehrskreisel in der Warteschleife
(fr) Die in der letzten Sitzung des Rates am 26. März nur mit einigen „Bauchschmerzen" beschlossene Neugestaltung der Seeanlage soll nun innerhalb der nächsten Wochen beginnen, ausgeführt durch ein Bauunternehmen aus Voltlage. Da der Beginn der Wegebau-Maßnahmen terminlich mit dem Ankumer Schützenfest (11. bis 13. Juli) kollidiert, sollen die Planungen mit dem Ankumer Schützenverein vernehmlich abgestimmt werden. Dieser zieht nämlich im Zuge des Schützenfest traditionell mehrfach über die Wege am Ankumer See und soll diese Tradition auch in diesem Jahr ungehindert ausüben dürfen. Hier klicken, um weiter zu lesen


Ankums Werbegemeinschaft verleiht der Ausschusstätigkeit Kreativität
(fr) Als Gerd Triphaus als Vorsitzender des Ausschusses für regionale Wirtschaft, Marketing und Tourismus seinen Bericht über die Ausschusstätigkeit begann, bemerkte er zuerst, dass ihn der Bürgermeister vorab um einen vergleichsweise kurz gefassten Bericht gebeten hatte. Er solle bitte nicht länger reden, wie der Bürgermeister zu Beginn, gab Triphaus nun auch öffentlich bekannt. Im Zuschauerraum mag sich mancher diesbezüglich daran erinnert haben, dass gerade Gerd Triphaus noch während der letzten Ratssitzung mit dem Antrag auf „Schluss der Debatte", der Opposition ein „Redeverbot" erteilte: Hier klicken, um weiter zu lesen


Professioneller Rat im Schatten und mehr Sitzbänke in den Bauernschaften
(fr) Mit ihm als Vorsitzenden beschäftigt sich der Ausschuss für regionale Wirtschaft, Marketing und Tourismus schon seit Jahren mit den Planungen für eine Neugestaltung der Ankumer Seeanlage, führte Gerd Triphaus während seines Berichtes über die Ausschussarbeit gestern ebenso wie bei jeder Gelegenheit an. Im Schatten all dieser Planungen gab es auch schon vor geraumer Zeit die Anregung seitens des Ratsherren Hubert Meyer (SPD), Professor Heinrich aus Osnabrück sowie dessen Studenten an diesen Planungen zu beteiligen und die Vorschläge bei den Planungen zu berücksichtigen. Hier klicken, um weiter zu lesen


Schluss mit dem Dauerparken im Ortskern und jetzt nur noch Tempo 20, also 30
(fr) Über einige Vorschläge des Ausschusses für regionale Wirtschaft, Marketing und Tourismus, hinsichtlich des bewegten und ruhenden Verkehrs im Ankumer Ortskern, formuliert durch den Vorsitzenden Gerd Triphaus, durfte man während der Ratssitzung am heutigen Abend durchaus ins Staunen geraten. Hier klicken, um weiter zu lesen


In Sachen Verkehr und Umwelt kurz und knapp gern unterwegs
(fr) Johannes Dettmaring, der Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt vollzieht seinen Bericht gern knapp und kurz gefasst und sein Ausschuss ist gewöhnlich und sicherlich auch der Arbeit dienlich gern unterwegs. Hier klicken, um weiter zu lesen


Maren von Heide und der „Ausschuss-Aktiv"
(fr) Einen beachtlichen Arbeitsbericht und dafür vom Bürgermeisters besonders bedankt, lieferte Maren von der Heide, als Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Senioren. Der Ausschuss bereiste die Spielplätze der Gemeinde, notierte notwendige Anschaffungen oder auch Beseitigungen von Spielgeräten und empfahl, die Gestaltung der Spielplätze und deren Erhaltungsaufwand auch vom tatsächlichen Bedarf in der anliegenden Siedlung abhängig zu machen. In zunehmend kinderarmen Siedlungsgebieten ließen sich die Geräte reduzieren, in kinderreichen Gebieten sollte ein Ausbau erfolgen.Hier klicken, um weiter zu lesen


Formales mit Bedeutung
(fr) Michael Wübben erläuterte als Leiter der Verwaltung die inzwischen abgeschlossene Jahresrechnung 2008, welche ein Volumen von ingesamt 6,2 Millionen Euro aufweist. Rund 5,4 Millionen entfallen auf den Verwaltungshaushalt, etwa 750000 Euro sind im Vermögenshaushalt zu verzeichnen. Der Schuldenstand der Gemeinde belief sich zum Jahresende 2008 auf 2,37 Millionen Euro. Die überplanmäßigen Ausgaben betrugen eine Rate von 1,4 Prozent und seien damit in einem durchaus akzeptablen Rahmen. Hier klicken, um weiter zu lesen


Still hob Ankums Gemeinderat einen „historischen" Beschluss auf.
(fr) Am 23. September 2008 fasste eine Mehrheit im Rat der Gemeinde Ankum den Beschluss, Gespräche mit der Stadt Bersenbrück aufzunehmen, um die Möglichkeiten einer Einheitsgemeinde Ankum-Bersenbrück auszuloten. Bürgermeister Borgmann und dessen Stellvertreter Sandbrink hatten sich gegen diesen Beschluss ausgesprochen. Hier klicken, um weiter zu lesen
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