Ernste Worte an den Parteifreund Reinhold Coenen

Von hinten gesehen: Die Ratssitzung vom 26.02.09(fr) Mit deutlichen Worten wies Ankums Bürgermeister Borgmann die im „Coenen-Interview" geäußerte Kritik an der Arbeit der politischen Spitze Ankums zurück. Diese „politische Spitze" würde durch alle Ratsmitglieder gebildet und er als Bürgermeister stelle sich vor diesen demokratisch gewählten Rat.

Falsch sei es zu sagen, dass sich die Gemeinde Ankum den während der Ratssitzung am 23. September beschlossenen Gesprächen verweigern würde. An zwei Gesprächsterminen habe man bereits teilgenommen und in einer CDU-Fraktionssitzung sei beschlossenen worden, dass man nun zunächst einen weiteren Terminvorschlag aus Bersenbrück abwarten wolle. Von einer Totalverweigerung könne in keiner Weise die Rede sein.

Hinsichtlich der Vorwürfe bezüglich der Schuldebatte seien unter der Führung des Bürgermeisters Coenen Beschlüsse gefasst worden, die im Weiteren in die Verantwortlichkeit des Samtgemeinderates fielen. Der Rat der Gemeinde Ankum stehe auch angesichts der sehr guten Arbeit in Ankumer und Bersenbrücker Schulen unverändert zu diesen Beschlüssen und würde auch weiterhin die vereinbarte Kostenbeteiligung einhalten. Für die geschehene Entwicklung seien einzelne Ankumer Bürger jedoch nicht verantwortlich.

Borgmann betrachtete es auch als sehr verfehlt, die perfiden Morddrohungen gegen ein Ankumer Ratsmitglied mit empfundenen Spott in Beziehung zu setzen. In solche Betrachtungen könne er sich nicht einfinden.

Bezogen auf die Beantragung zur Anerkennung mittelzentraler Funktionen stellte der Bürgermeister heraus, dass ein solcher Antrag noch nicht gestellt sei. Es wurde jedoch um einen Termin beim Landrat gebeten, an welchem er als Bürgermeister, sein Stellvertreter Heinz Sandbrink, Günther Kosmann und Dieter Hütten teilnehmen sollen.

Unabhängig von seinem Abstimmungsverhalten am 23. September sei es als Bürgermeister seine Pflicht, den getroffenen Beschluss zu erfüllen.

Auch ein Beschluss der Stadt Bersenbrück sich neu positionieren zu wollen, sei ihm nicht bekannt. Sollte der Bersenbrücker Stadtrat eine entsprechende Entscheidung treffen, sei auch dieses zu respektieren.

Im Abschluss bat Ferdinand Borgmann persönlich geführte Kampagnen hinsichtlich der Fragestellung Einheitsgemeinde zu beenden und das gute Verhältnis zu den Bersenbrückern nicht zu beschädigen. An seiner konstruktiven Mitarbeit solle und werde es nicht fehlen.

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