Bundesrepublik fällte gesunde Bäume – Einbrüche werden zur „Plage“ - Veranstaltungen auf den Prüfstand stellen
Freitag, den 03. Februar 2012 um 20:35 Uhr
Ankum. (fr) Mit viel Unverständnis reagierten mehrere Zuschauer während der Einwohnerfragestunde auf durchgeführte Baufällungen entlang der Bundesstraße 214, am für den neuen LidL-Markt vorgesehenen Baugelände. Der Kahlschlag sei ökologischer Unsinn, schade dem Hochwasserschutz und wirke sich zerstörerisch auf das Ortsbild aus. Es könne doch nicht sein, dass die Gemeinde Ankum vorab solcher Eingriffe nicht gefragt werde. Ankums Bürgermeister nahm die Empörung zur Kenntnis, konnte aber auch keine Abhilfe schaffen. Die Bäume standen auf dem zur Bundesstraße gehörenden Grund und ihr Bestand fällt in die Zuständigkeit der Bundesrepublik Deutschland. Die Gemeinde Ankum hat hier keine Mitwirkungsmöglichkeit.
Die sich seit Anbrechen der „dunklen Jahreszeit“ in Ankum, aber auch in den Nachbarorten, häufenden Einbrüche, beschrieb ein Zuschauer als eine den Ort heimsuchende Plage. Es sei ja kaum noch zu schaffen, sich vor den Diebstählen zu schützen. Bürgermeister Brummer-Bange griff die Sorge auf und will das Gespräch mit der Polizei in Bersenbrück suchen, um eine Verbesserung der Situation zu bewirken. Dass aber auch den Möglichkeiten der Polizei Grenzen gesetzt sind, stellte selbst der besorgte Zuschauer nicht in Frage.
Werner Wegener, der sich seit langer Zeit um eine Stärkung der Ankumer Kirmes bemüht, empfahl dem Ankumer Rat, einmal alle größeren Veranstaltungen auf den Prüfstand zu stellen. Die Qualität sei wichtiger, als die Quantität, so Wegener.
> Weitere Berichte zur Ratssitzung vom 02.02.12
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