Ärztehaus: Gemeinde Ankum bietet Vermittlung an
Freitag, den 03. Februar 2012 um 20:31 Uhr
Ankum. (fr) Während der Einwohnerfragestunde im Zuge der Ratssitzung am Donnerstagabend verlangte ein Zuhörer vom Bürgermeister eine Auskunft zu Pressemitteilungen, laut derer die Bauprojekte am Krankenhaus, ein Ärztehaus und ein Wohnkomplex, nun nicht mehr gebaut werden sollen (wir berichteten).
Detert Brummer-Bange gab nochmals bekannt, dass die Investoren der Gemeinde Ankum am vergangenen Montag ihren Rückzug aus den Projekten mitgeteilten. Die Investoren hätten sich mit der katholischen Kirchengemeinde nicht über den für das Baugrundstück zu veranschlagenden Erbbauzins einigen können. Weitere Informationen kenne auch er nur vom Hörensagen.
Ralf Brinkmann, der als Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken Marienhospital Ankum-Bersenbrück die geplanten Projekte über Jahre hinweg begleitete, bedauerte zu Wochenbeginn die souveräne Entscheidung des Kirchenvorstands; wollte die Beschlussfassung im Respekt vor dem Gremium aber nicht weiter kommentieren.
Aus gut informierten Kreisen wurde Ankum-Online.de unterdessen mitgeteilt, dass der Fortbestand der DRK-Rettungswache durch den Beschluss des Ankumer Kirchenvorstands nicht gefährdet ist; selbst dann nicht, falls sich innerhalb kurzer Zeit kein neuer Investor finden lassen sollte.
Ankums Bürgermeister nutzte die Nachfrage, um sich selbst und den Ankumer Rat als Vermittler ins Spiel zu bringen. Die Gemeinde Ankum wünsche sich eine Verwirklichung der Projekte am Marienhospital Ankum-Bersenbrück.
> Weitere Berichte zur Ratssitzung vom 02.02.12
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