Der Nikolaus, die Senioren und das "Rentier"

Der Besuch des Nikolaus ist im DRK-Alten-und Pflegeheim eine liebgewordene TraditionAnkum. (fr) An diesem Wochenende besuchte der Nikolaus der Ankumer Kolpingsfamilie 43 Familien und begegnete hierbei über 150 Kindern. Zuvor aber stand noch am Freitagabend ein Besuch im Ankumer DRK-Altenheim an.

Hier am Rosenweg ist der alljährliche Besuch des Nikolaus eine den Senioren liebgewordene Tradition, die ebenso besinnlich wie humorvoll gelebt wird.

Empfangen wurden Nikolaus und Knecht von den an einer geschmückten Kaffeetafel wartenden Bewohnerinnen und Bewohnern mit wiederholt angestimmten adventlichen Liedern und es folgten besinnliche Worte des Mannes im historischen Bischofsgewand.

Jedem Bewohner galten persönlich die besten Wünsche für die Weihnachtszeit und das kommende JahrAls sogleich die persönliche Begrüßung aller Senioren mit der Übergabe eines kleinen Präsentes geschehen sollte, rollte eine Mitarbeiterin einen mit Geschenktüten reich gefüllten Wagen mit den Worten heran: „Nun bin ich mal eben das Rentier!"

Worte, die sich durch die Stunde des Besuches fort trugen. Denn kam es bei der Herangabe des passenden Geschenkes, die Tüten für Diabetiker hatten eine andere Farbe, zu einem Verzug, so kritisierte der Nikolaus gern schmunzelnd: „Das Rentier muss aber noch ein wenig üben, das muss im nächsten Jahr besser klappen". Letztlich blieb aber selbstverständlich kein Bewohner ohne das persönliche Geschenk und den besten Wünschen für die Zeit der Weihnacht und für das kommende Jahr zurück.

Nach einem letzten gemeinsamen Lied zogen der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht dann weiter zur feierlichen Entsendung in der Ankumer St. Nikolaus-Kirche.
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