BUDNI-Patenschaft hilft der Selbsthilfegruppe „Stebke“

Mit neuen Ideen sollen andere betroffene Eltern erreicht werden Beate Feldmann (2.v.l) gab die Spende der BUDNI-Filiale Ankum an Reiner Keck, Marlies Rölkenberg und Axel Fleddermann weiter

Ankum. (fr) Die Ankumer BUDNI-Filiale wählte sich während der Aktionswochen zu Ostern die Selbsthilfegruppe „Stebke“ zum nachbarschaftlichen Patenprojekt und überbrachte am gestrigen Abend im Hotel Billenkamp den erreichten Spendenertrag.

Rund 300 Euro sind aus der lokalen Initiative der BUDNI-Aktion „Soziales Kaufen und Helfen“ durch Anteile aus dem Verkauf von Schreibwaren und aus Kundenspenden zusammen gekommen. Eine wichtige Hilfe für die Selbsthilfegruppe für Eltern mit behinderten Kindern, wie Beate Feldmann als Vertreterin des Filialleiters Ingo Aling sagte. Realisiert wurde die Hilfe in Kooperation mit dem Verein „Budnianer Hilfe e.V.“ und ist damit vielleicht noch längst nicht beendet. „Ich denke, wir sehen uns spätestens wieder zur Weihnachtszeit“, meinte Beate Feldmann zum Abschied. 45 Sekunden Gleitzeit des Bügeleisens brauchte es für das neue Logo auf den Shirts. Die Präzision der Väter war gefragt.

Diese finanzielle Hilfe und das eigene Engagement möchten die in der Selbsthilfegruppe Stebke zusammen geschlossenen Eltern jetzt nutzen, um weitere Eltern mit behinderten Kindern zu erreichen. So sollen zunächst Autoaufkleber und T-Shirts mit dem neuen fröhlichen Logo der Gruppe Aufmerksamkeit erregen. Weiterhin könnten neue Info-Schriften gestaltet werden und vielleicht findet sich die Gruppe bald mit einem eigenen Stand zum Ankumer Dorffest oder zur Kirmes ein.

Die Gestaltung der neuen T-Shirts, also das Überreichen eines Computerbildes auf die handfeste textile Grundlage eines Shirts, realisierten während des Treffens übrigens vornehmlich die Herren. Das Logo perfekt positionierend und die Gleitzeit des Bügeleisens (45 Sekunden) exakt beachtend. Zwei Väter brauchte es da je Arbeitsschritt zwingend. Die Mütter, Marlies Rölkenberg voran, kümmerten sich derweil eher um das Geschäftliche und die Termine. T-Shirts, Autoaufkleber und Infoblätter in Praxen. Es ist wichtig, andere betroffene Eltern zu erreichen.  

So trifft sich die Gruppe weiterhin regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr im Hotel Billenkamp. Bei diesen Treffen werden Erfahrungen ausgetauscht, die sich im Umgang mit Behörden, Schulen, Kindergärten, Krankenkassen oder Therapien ergeben. Ebenso aber auch das Geschehen in den Familien, mit den Geschwisterkindern oder in den Momenten besonderer Betroffenheit.

Kindliche Behinderungen und das Anders-Sein eines Kindes, stellen Eltern und Familien oft vor sehr schwierige Alltags- und Zukunftsaufgaben, die allein nur schwer zu bewältigen sind. Die Selbsthilfegruppe Stebke kann mit Rat und Unterstützung weiterhelfen.

Bitte wenden Sie sich unverbindlich an Anja Fleddermann (Telefon: 05462-71007), Marlies Rölkenberg (Telefon 05462 – 742610) oder Reiner Keck (Telefon: 05435- 2716)

Weiter lesen:
> Das bundesweite Internetforum: www.stebke.de
> http://www.budnianer-hilfe.de

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