Stellungnahme der Jungen Union - Ankum
Geschrieben von: opm Dienstag, den 07. Oktober 2008 um 02:00 Uhr
Liebe Mitglieder des Gemeinderates Ankum,
zum heutigen Tage wurde eine Sondersitzung des Ankumer Gemeinderates einberufen. Grund für diese Zusammenkunft ist ein erschreckender Brief, adressiert an unseren Mitbürger Günther Kosmann.
Unterschrieben ist dieser Brief von einer Gruppierung, die sich selbst den Namen „Junge Ankumer gegen Einheitsgemeinde Ankum und Bersenbrück: Niemals" gegeben hat. Wir die Mitglieder der „Jungen Union Ankum" und damit Teil der Jugend Ankums fühlen uns besonders verpflichtet deutlich zu machen, dass der Inhalt des Briefes keineswegs unserer Meinung entspricht.
Zur demokratischen Ordnung gehören immer konträre Standpunkte und auch ernst geführte Diskussionen. Diese Diskussionen werden mal ernst, mal weniger ernst in politischen Gremien, an Stammtischen und unter uns Jugendlichen auch in Internetforen geführt. Diese Art der Meinungsbildung ist gut und richtig.
Zur demokratischen Ordnung gehört aber auch dass Recht jedes einzelnen, seine Meinung zu Äußern und zu vertreten. Derjenige der mit feigen Drohungen versucht dieses grundlegende Recht auszuhebeln, der tritt nicht nur unser politisches System mit Füßen, sondern er beschädigt auch massiv das Ansehen unserer Gemeinde.
Neben der politischen Dimension sollten wir nicht vergessen, dass hinter den politischen Ämtern auch immer Menschen stehen. Der Schutz dieser Menschen vor feigen Angriffen sollte unser allererstes Anliegen sein.
Wir hoffen, dass mit uns alle Ankumer Ihr möglichstes tun, damit die Urheber dieses Briefes gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. Für die Zukunft wünschen wir allen Beteiligten viel Kraft unsere Demokratie und unsere Gemeinde weiterhin so gut wie bisher zu vertreten.
Mit freundlichen Grüßen im Namen der Jungen Union Ankum
Christoph Bokel und Andreas Hettwer
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