Schlimm, aber eine Realität im Ankum des Herbstes 2008
Geschrieben von: Franz Raschke Samstag, den 04. Oktober 2008 um 02:00 Uhr
Kommentar: Ein Ratsherr der Gemeinde Ankum setzt sich seit langen Jahren mit viel Engagement für die Gemeinde Ankum ein. Dabei stellte er kürzlich einen umstrittenen aber dann beschlossenen Antrag. "Junge Ankumer", wie sie sich nennen, drohen ihm nun in schlimmster Weise mit Gewalt.Kein dummer Jungenstreich! Dieses Schreiben ist für sich allein eine Straftat. Es verletzt bösartig durch die Verbreitung von Angst die Lebenswirklichkeit eines Menschen und seiner Familie.
Derweil geht es aber doch tatsächlich nur um Gespräche, um Überlegungen zum Thema "Einheitsgemeinde Ankum-Bersenbrück". Mehr nicht!
An den Kneipentheken wurde verständlich heftig diskutiert: "Was wird aus Ankum?". Schlagworte kommen dabei schnell auf. "1000jährige Geschichte" oder "Ankum wird verkauft".
Es wird immer öfter unsachlich. Persönliche Angriffe gibt es und sie nehmen zu. Das Ganze dreht sich mehr und mehr ständig um das stetig Gleiche, heizt sich selbst hoch, abkühlende neue sachliche Nachrichten gibt es kaum. Am Ende nun heute eine Morddrohung. Kein dummer Jungenstreich.
Dass sich die verirrten "Jungen Ankumer" sogleich einer rechtsextremen Rhetorik bedienen, bereitet mir Sorge. In der Verantwortung zur Vermeidung solcher Eskalationen stehen wir alle. In den Parteien, in den Gremien, an den Kneipentischen, auch auf Ankum-Online.de. Die Polizei wird ihre Arbeit tun. Wir Ankumer auch ?| < Zurück | Weiter > |
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