Ankums Karnevalshochburg „Kolpingstraße 9"

Eine närrischer Nachmittag für alle in der dicht besetzten Aula der Grundschule.Ankum. (fr) Ob es auch außerhalb der 5. Jahreszeit im Haus Nr. 9 der Ankumer Kolpingstraße manchmal etwas närrisch zu geht, mögen wir vermuten, ist uns aber nicht gewiss. Gewiss ist jedoch, dass dort gestrigen Nachmittags die Narretei wieder im besten Sinne das Zepter übernahm.

Mit teils wunderbaren Kostümen und Masken und vor allem mit einer ungeheuer guten Feierlaune waren wieder viele Familien der Einladung zum Familienkarneval gefolgt und offenbar wirklich geneigt, die Aula der Grundschule „auf den Kopf" zu stellen. Eine Möglichkeit des „Umbaus", welche durch das bunte und facettenreiche Tagesprogramm durchaus begünstigt wurde.DJ Jens Bramsche bat für die Kleinsten um einen Klatschtanz auf dem Parkettboden und alle machten mit.

Ulrike Behre, mittlerweile längst zum Profi im närrischen Allerlei gereift, ließ die Programmpunkte als Moderatorin dabei natürlich nicht nur einfach geschehen, sondern überzeugte nebst Bühnenpartner auch noch selbst als lebhaft hüpfender Badegast am Berliner Wannsee.

Als weitere Attraktionen gab es noch dazu die „Wildecker Herzbuben", eine „Can Can -Tanzschau" und ohnehin viele Tanzrunden unterschiedlichster Art.

Zur Pflichtübung und längst mit einem Kult-Charakter ausgestattet, wurde selbstverständlich auch in diesem Jahr der Auftritt des Männerballetts. Mit viel Anmut, wohl gewandet in Strumpfhosen und mit durchscheinendem Röckchen, versuchten sich die Künstler gestern gar in der schwierigen Ballettaufgabe „Schwanensee" und wussten hierbei wohl tatsächlich zu überzeugen.  Wohl bewandet und mit Anmut überzeugte das Männerballett im Vortrag der Aufgabe „Schwanensee“Wie anders wäre sonst der sofort laut erklingende Ruf nach einer Zulage erklärlich?

Doch auch der stets aus einer Ecke heraus anfeuernde DJ Jens Bramsche aus Bippen zählt bereits seit Jahren zum festen Inventar des Ankumer Familienkarnevals. Mit Musik und Wort versteht er es unverändert trefflich, quer und längs durch die Generationen die richtige Stimmung abzufangen und mit einem „Ankum Helau" je passend von einer Tanzidee zur nächsten zu wechseln.

Zum Schluss galt es dann wieder wie alljährlich die Familien mit den besten Kostümen zu ehren. Eine angesichts der durchgehend beeindruckenden und oft sehr liebevoll gestalteten Verwandlungen wirklich schwierige Jury-Aufgabe. Die Prämierung der besten Kostüme. Hier mit den Familien Oevermann, Niemann und Diersing (Plätze 1 und 2)

So teilten sich den ersten Platz auch gleich die Familien Oevermann und Niemann. Den zweiten Platz errang die Familie Diersing, die dritte Prämierung durfte die Familie Bokel entgegen nehmen.

Markus Heitmann war als Vorsitzender der Ankumer Kolpingsfamilie schon zu Beginn des närrischen Tages von der enorm guten Beteiligung begeistert. Denn im Vergleich zum Vorjahr waren nochmals deutlich mehr Familien in die Aula der Ankumer Grundschule, gekommen.

„Wir machen da wohl was richtig", meinte er schmunzelnd. Von der neuen Ankumer Karnevalshochburg sprach er dabei nicht. Diese fand unser Autor nur so nebenbei gestrigen Nachmittags in der Kolpingstraße 9.

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> Die Homepage der Ankumer Kolpingsfamilie
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