Kalt war es bei der Sternenschau
Geschrieben von: Markus Heitmann Samstag, den 31. Januar 2009 um 20:31 Uhr

Ankum. (mh) Als der mit 38 Leuten gut besetzte Bus am vergangenen Mittwochabend am Hotel Billenkamp startete, war es draußen ohnehin schon rundum recht kühl. Wie frostig kalt es bei einigen Momenten in der Sternwarte aber werden sollte, ahnte derweil noch niemand.
Die Kälte während der Sternenschau sollte gleichwohl nicht dazu dienen, Besucher der Sternwarte in Melle abzuschrecken. Vielmehr entsteht sie aus der Notwendigkeit, Luftturbolenzen bei der Nutzung eines der weltgrößten öffentlichen Newton-Teleskope zu vermeiden. Solch störenden Turbolenzen würde eine Heizungsanlage nämlich zwangsläufig auslösen. 
Der Faszination beim Blick auf Venus, Sternenhaufen, Doppelsterne oder dem Orionnebel tat der "Temperaturschock" jedoch keinerlei Abbruch. Alle Besucher zeigten sich von der Leistungsfähigkeit des Teleskops wie auch von der Vorführung eines IMAX-Film der NASA mehr als nur beeindruckt und fanden spätestens bei der Rückfahrt im Bus ausreichend Möglichkeit zum inneren Aufwärmen. Denn nun zogen die Organisatoren Franz Gärke und Theo Pohlmann mit einer Runde "Kurzen" durch die Sitzreihen und verbreiteten humorvoll neuerliche Fröhlichkeit.
Diese erst gegen 22:30 Uhr wieder in Ankum endende Fahrt bildete gleichzeitig auch eine Premiere in der Neugestaltung der Monatstreffs der Ankumer Kolpingsfamilie und Franz Gärke und Theo Pohlmann vom Kolpingausschuss Erwachsene und Senioren haben noch viele Ideen für zukünftige Aktionen, bei denen dann gewiss andere Temperaturen herrschen.
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