Im Haus Henry Dunant lebt das Holzhandwerk auf
Geschrieben von: Franz Raschke Freitag, den 23. Januar 2009 um 01:07 Uhr
Ankum. (fr) Das Gerät selbst ist bereits 12 Jahre alt und doch ist noch jeder Betrachter von der genialen Idee überrascht. Denn quasi mit der Technik einer alten Nähmaschine wird hiermit handfest Sperrholz gesägt.
Dank eines Hinweises wurde der Förderverein des Ankumer DRK Alten- und Pflegeheims bereits vor Monaten auf die aus einer Betriebsauflösung stammende Tretlaubsäge aufmerksam und erhielt sogleich auch die Gelegenheit, die Säge zunächst nur zur Erprobung an das Altenheim zu übergeben.
Am heutigen Tage nun blieben dann keine weiteren Überlegungen mehr. Wie Irene Mathlage als Heimleiterin ausführte, eröffnet die erprobte Tretlaubsäge nicht nur Beschäftigungsmöglichkeiten für holzwerklich begabte Damen oder Herren im Hause, auch die Nacharbeiten zum Sägewerk bieten allerlei Möglichkeiten. So seien bei dem aktuell häufig gesägten „Niedersachsen-Pferd" auch noch malerische oder andere künstlerische Betätigungen gefragt, an welchen sich alle Bewohner unter Mithilfe der Beschäftigungstherapeutin beteiligen können.
Burkhard Dräger freute sich als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, mit der Übergabe der Tretlaubsäge eine Bereicherung im Alltag der Bewohner des Altenheims geschaffen zu haben. Bei allen Zielen, die sich der Förderverein gemeinsam mit dem Haus Henry Dunant gesetzt habe, seien eben auch solch kleine Unterstützungen im Alltag wichtig.
Nebensächlich fragte er sich aber auch, bis zu welcher Plattendicke diese Laubsäge leistungsfähig sei. „Bis zu 2,5 cm getestet", lautete da die Anwort aus dem Hintergrund. Somit also sind handwerklichen Arbeiten im DRK-Altenheim spätestens seit heute deutlich weniger Grenzen gesetzt.
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