Kolpinger ehrten Hans Mohs für die 65-jährige Mitgliedschaft
Geschrieben von: Markus Heitmann Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 01:06 Uhr
Domkapitular Heinrich Jakob berührte im Vortrag die empfundene Wirklichkeit 
Ankum. (mh) Rückblicke und Ehrungen mit besonderem Rang, doch auch die Ausblicke in die Zukunft, gestalteten den Kolpinggedenktag am vergangenen Sonntag in Ankum zu einer besonderen Feier im Verbund der Ankumer Kolpingsfamilie.
Der Tradition entsprechend, begann der Gedenktag zunächst mit einer Gemeinschaftsmesse in der Ankumer St. Nikolaus-Kirche, diesjährig vom Ankumer Kolpingpräses Pfarrer Bernd Heuermann und dem Diözesanehrenpräses Domkapitular Prof. Dr. Heinrich Jacob zelebriert, und setzte sich dann mit einem gemeinsamen Frühstück und einer Feierstunde in der Cafeteria des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück fort.
Gleich zu Beginn der Feierstunde war es dem Vorsitzenden der Ankumer Kolpingsfamilie, Markus Heitmann, vergönnt, den Kolpingbruder Alois Hafer für eine 40-jährige Mitgliedschaft zu ehren und mit einer Urkunde auszuzeichnen. 
Anlässlich einer dann anstehenden besonderen Ehrung, übergab Heitmann das Wort an den Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerks Osnabrück, Norbert Frische, welcher bis ins Jahr 1944 zurückblicken durfte. In diesem Kriegsjahr und in einer Zeit, in der die Arbeit des Kolpingwerkes zwangsweise ruhte, trat nämlich der Ankumer Hans Mohs als Jugendlicher ins Deutsche Kolpingwerk ein, um bald darauf noch zum Kriegsdienst eingezogen zu werden. In späteren Jahren wurde Hans Mohs in unterschiedlichster Weise in der Ankumer Kolpingsfamilie aktiv und durfte an diesem Sonntag nun den Dank und die Ehrung für eine 65-jährige Mitgliedschaft entgegen nehmen. Eine Gratulation, der sich auch Prof. Dr. Heinrich Jacob als Diözesanehrenpräses mit herzlichen Worten anschloss.
Im Ausblick auf die Zukunft der Ankumer Kolpingsfamilie freute sich Markus Heitmann danach über die Aufnahme von 39 neuen Mitgliedern, die sich im vergangenen Jahr dem Kolpingwerk anschlossen. Darunter auch 16 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren, die nun die neue Ankumer Kolpingjugend verstärken und übrigens auch die Bildung einer Mädchengruppe im kommenden Jahr möglich werden lassen. 
Die Übergabe der Kolpingnadeln an die jungen Neumitglieder oblag sogleich den neuen Kolpingjugendleitern Felix Kruse und Dominik May-Johann, die diese Aufgabe ebenso lässig wie souverän abzuwickeln wussten. Das jüngste Neumitglied – Michel Brinkmann – nahm derweil noch sicher aufgehoben im Arm der Mutter, die separate Begrüßung durch den Vorsitzenden entgegen.
Mit seinem Vortrag „Kirche auf dem Weg – Sorgen, Fragen, Hoffnungen" berührte Domkapitular Prof. Dr. Heinrich Jacob den Gedenktag abschließend einprägsam die von den Zuhörern empfundene Wirklichkeit des kirchlichen Alltags und des alltäglichen Handelns im christlichen Verständnis der Kolpingsfamilie. Mit Worten und Gedanken, die man wirklich zu verstehen vermochte, wie ein Zuhörer dem Referenten zum Abschied bescheinigte.

Die Neumitglieder der Ankumer Kolpingsfamilie im Jahr 2009:
Ron Ansmann, Pascal Behre, Laura Bien, Luca Bremke, Eva Brinkmann mit Michel, Melanie und Michael Burlage mit Johanna, Julian und Heinrich, Frauke Dierker, Agnes Escher, Ferdinand Escher, Anja Esselmann und Ralf Kleineweber mit Amelie, Philipp Fritsch, Gisela Harmeling-Thyen und Gerd Thyen mit Florian und Sebastian, Marie-Helen Karspeck, Madlin Kreuzhofen, Felix Kruse, Johannes Lampe, Lukas Lampe, Pater Benedikt Lennartz, Dominik May-Johann, Kai Meistermann, Inge Schmoranzer mit Felix und Jan, Michaela und Stefan Schnurpfeil mit Leonie und Tabea, Martina Stürwold, Jan-Hendrik Wernsing
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