Landkreis Osnabrück ehrte Markus Heitmann mit der niedersächsischen Ehrenamtskarte
Geschrieben von: Franz Raschke Samstag, den 05. Dezember 2009 um 01:21 Uhr
Das generationsübergreifende soziale Engagement der Ankumer Kolpingsfamilie ist vorbildlich
Melle/Ankum. (fr) Am vergangenen Dienstag durften 84 Männer und Frauen aus den Händen des Landrats Manfred Hugo die goldenen Ehrenamtskarte und damit eine besondere Anerkennung ihres bürgerschaftlichen Einsatzes entgegen nehmen. Zu den Geehrten zählte an diesem Abend auch Markus Heitmann, der Vorsitzende der Ankumer Kolpingsfamilie.

Während der Feierstunde im Forum Melle dankte der Landrat den Bewerberinnen und –bewerbern für das außerordentliche Engagement und hob hervor, mit der Verleihung der goldenen Ehrenamtskarte wolle der Landkreis Osnabrück den tatkräftigen Menschen ein herzliches Dankeschön sagen für ihre Zeit und Energie, die sie dem Gemeinwohl in vielfältiger Weise zur Verfügung stellen.
Die Anregung, Markus Heitmann für seinen Einsatz mit der goldenen Ehrenamtskarte zu danken, geht dabei ursprünglich auf eine Initiative des Ankumer Pastors Bernd Heuermann zurück, fand aber auch im Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt des Landkreises Osnabrück sowie seitens des Kolpingwerkes im Diözesanverband Osnabrück sofort eine aktive Unterstützung.
Für den Diözesanvorsitzenden des Kolpingswerkes Norbert Frische ist vorbildlich, in welcher Weise es der Ankumer Kolpingsfamilie gelang, eine tatsächlich generationsübergreifende soziale Arbeit mit christlichem Vorzeichen zu verwirklichen.
Der Erfolg dieser im Ankumer Dorf vielseitig wahrnehmbaren Arbeit drückt sich auch im deutlich verjüngten Altersdurchschnitt im Mitgliederbereich der Ankumer Kolpingsfamilie aus. Während viele Kolpingsfamilien im Diözesanverband Osnabrück unter einer zunehmenden „Alterung" des Mitgliederbestandes leiden, gründete sich beispielhaft noch im September dieses Jahres eine neue Ankumer Kolpingjugend.
Markus Heitmann, der lange Zeit als stellvertretender Vorsitzender der Ankumer Kolpingsfamilie tätig war und seit Januar 2009 das Amt des Vorsitzenden innehat, - übrigens auch allseits als unermüdlicher Motor im Geschehen gilt -, betrachtet den Empfang der Ehrenamtskarte als eine Würdigung für die Arbeit aller Mitglieder der Ankumer Kolpingsfamilie. Viele andere Kolpinger hätten diese Anerkennung gewiss nicht minder verdient.
Hintergrund:
Die Ehrenamtskarte wird an Menschen vergeben, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren. Landesweit haben schon 496 ehrenamtlich Aktive die 2007 vom Land Niedersachsen aufgelegte Auszeichnung erhalten. Sie ermöglicht verschiedene Vergünstigungen und soll vor allem ein Zeichen der besonderen Wertschätzung sein.
Informationen zur Ehrenamtskarte sind im Internet erhältlich unter www.ehrenamtskarte.lkos.de oder beim Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt des Landkreises Osnabrück, Telefon: 0541/501-3127.
Weiter lesen.
> Infos zur Ehrenamtskarte (www.ehrenamtskarte.lkos.de)
> Das Kolpingwerk Diözesanverband Osnabrück
> Die Internetseiten der Ankumer Kolpingsfamilie
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