"Bleib so, wie Du bist!"

Vikar und FC Bayern-Fan Volker Kupka wechselt nach Bremen

Ankum. (to)  „Großer Bahnhof“ für Volker Kupka. Am Sonntag vergangener Woche verabschiedete sich der Vikar offiziell von der Pfarreiengemeinschaft Ankum, Eggermühlen und Kettenkamp mit einer heiligen Messe in der Ankumer St. Nikolaus-Kirche.Vier Jahre war Volker Kupka als Vikar in den drei Gemeinden tätig, ab Anfang Dezember übernimmt er als Pfarrer die Leitung der St. Franziskus-Kirchengemeinde in Bremen-Süd

. Mit einem gemeinsamen Bildgeschenk, einer Fotocollage aus den drei Kirchengemeinden Ankum, Eggerm?hlen und Kettenkamp, wurde Vikar Volker Kupka (mitte) gestern offiziell im Haus Kirchburg verabschiedet. Im Bild links Benno Sandbrink (stv.Vorsitzender Kirchenvorstand Ankum) und Pastor Bernd Heuermann (rechts). Foto: Thomas Oeverhaus 

Nach dem „Verabschiedungshochamt“ nahmen viele Wegbegleiter  Kupkas aus Ankum, Eggermühlen und Kettenkamp die Möglichkeit wahr, sich im „Haus Kirchburg“  persönlich von dem beliebten Seelsorger zu verabschieden. Auch viele Vertreter und Abordnungen von Vereinen waren der Einladung zur offiziellen Verabschiedung gefolgt und die große Zahl der anwesenden Gäste im Haus Kirchburg ließ erkennen, dass man sich nur schweren Herzens von „Vikar Volker“ – wie sich Kupka am liebsten ansprechen ließ – trennen mochte.

Neben herzlichen Dankesworten von seinem „Chef“, Pastor Bernd Heuermann, nutzen auch Benno Sandbrink, als stellvertretender Vorsitzender des  Ankumer Kirchenvorstandes sowie Lisa May-Johann, die Vorsitzende des gemeinsamen Pfarrgemeinderates von Ankum, Eggemühlen und Kettenkamp die Möglichkeit, sich im Namen der drei Gemeinden ganz herzlich bei Volker Kupka für sein Wirken und für seine Arbeit in den vergangenen Jahren zu bedanken.

„Wir sind froh und dankbar, dass Vikar Kupka vier Jahre in unserer Pfarreiengemeinschaft gewirkt und deutliche Spuren hinterlassen hat“, merkte Benno Sandbrink an. Ganz besonders in der Jugendarbeit habe Kupka viel bewegt. „Was verlieren wir nun in unseren Gemeinden?“, frage Sandbrink mit einem Augenzwinkern und lieferte den Gästen im Haus Kircheburg die Antworten gleich frei Haus: „Wir verlieren einen engagierten Seelsorger, den `Wanderprediger` Volker Kupka, das vertraute „Grüß Gott“, die Begegnungen in den Kirchen, den Vorsänger des Adventssingens vom  Stammtisch „St. Einhäger“ und einen bekennenden Fan des FC Bayern München“,  war unter Applaus vom Vertreter des Ankumer Kirchenvorstandes zu erfahren, der für die neue, verantwortungsbewusste Aufgabe in Bremen alles Gute wünschte.

Den herzlichen Wünschen schloss sich auch Lisa May-Johann an. „Du warst für uns alle eine ganz besondere Bereicherung, denn du hast es verstanden, gerade unserer Jugend mit deiner Leidenschaft zu Gott, zur Kirche und Aufgaben im täglichen Leben zu begeistern und zu überzeugen. Das ist heutzutage bestimmt nicht einfach“, so die Vertreterin der Pfarrgemeinderäte und sie sprach auch einen Wünsch für die Zukunft aus: „Bleib so wie du bist!“

Als letztes oblag es dann Vikar Kupka selber, sich in seiner typischen, bescheiden aber herzlichen Art offiziell zu verabschieden: „Wundert Euch nicht, wenn ich  in den nächsten Tagen noch auf den Straßen zu entdecken bin, denn erst Ende des Monats steht der Umzug nach Bremen an.“ Daher werde das von ihm so geschätzte „Grüß Gott“ noch ein paar Tage in Ankum und Umgebung von ihm zu hören sein.

Mit vielen guten Worten, besten Wünschen und kleinen Geschenken nahmen dann viele Gläubige aus Ankum, Eggermühlen und Kettenkamp persönlich vom scheidenden Vikar Abschied, nicht wenige versprachen, bei seiner Amtseinführung am 29. November im Bremen „live“ mit dabei sein zu wollen.

Text und Foto: Thomas Oeverhaus

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