Sternsinger sammelten für Gefängniskinder in Cochabamba

Ankum. (ah) Rund 110 Kinder zogen am gestrigen Sonntag durch Ankums Straßen, um als Sternsinger für die Gefängniskinder in Cochabamba zu sammeln und sie erreichten dabei den stolzen Spendenbetrag von etwa 12000 Euro.

Foto: Alexander Hummert

Cochabamba ist eine Stadt im südamerikanischen Staat Bolivien. Schwester Ingrid Pentzek und Pater Erik Williner bauen dort seit Jahren mit den Spenden ein Dorf für Kinder auf, deren Eltern beispielsweise aufgrund von Steuerrückständen im Gefängnis sitzen.
Da die Kinder zumeist kaum weitere Angehörige haben, müssten sie ohne diese Hilfe mit im Gefängnis leben. Um dieses zu verhindern, holen Sr. Ingrid und Pater Erik  die Kinder aus den Gefängnissen und geben ihnen im Kinderdorf eine neue Heimat und alles, was sie brauchen, um gesund und munter heranwachsen zu können. So entstanden bereits mehrere Wohnhäuser für Kleingruppen, eine Schule und Betreuungsräume. Die von den Ankumer Sternsingern gesammelten Spenden helfen, diese wichtige Hilfe für die Kinder in Cochabamba fortzusetzen.

 Das Thema Frieden war somit auch das passende Thema, unter welches Vikar Kupka die vorhergehende Aussendungsmesse stellte. Bemerkenswert ist noch, dass die Sternsingerkinder einem guten Brauch folgend,  auch in diesem Jahr freiwillig einen Teil ihrer Süßigkeiten spendeten. So konnte auch dem Kinderhof in Merzen wieder eine Süßigkeitenspende übergeben und damit eine besondere Freude bereitet werden.

Mitteilung und Foto: Alexander Hummert

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