Es matschte und spritzte beim Knacken der Panzerbeeren

Mit einem Kürbisfest begrüßte die Selbsthilfegruppe „Stebke“ die neue Jahreszeit

091025_01Ankum. (fr) Glaubt man den schaurig dunklen Augen, mit denen viele Kürbisse am gestrigen Samstagabend aus den Winkeln des Kindergartens am Kattenboll blickten, so dürfte den Kürbissen das diesjährige Stebke-Kürbisfest wenig gefallen haben. Für die „Stebkes“ jedoch war es wieder ein toll vergnüglicher, wenn auch sehr arbeitsreicher Nachmittag.

Rund um 15:00 Uhr, so wie eben jedem möglich, trafen am Samstag langsam aber stetig mehr und mehr Kinder nebst Eltern in den Räumen des kommunalen Kindergartens ein, um zunächst geruhsam an einer Tafel mit Kaffee, Milch und selbstgebackenen Kuchen, ins diesjährige Kürbisfest der Selbsthilfegruppe „Stebke“ zu starten.

Dabei war klar, dass weder die gesunden noch die behinderten Kinder lange am Kaffeetisch zu halten sein würden. Viel zu spannend sind dafür die vielen Spielwelten des Kindergartens, den die Selbsthilfegruppe dank der regelmäßigen Unterstützung durch die Samtgemeinde Bersenbrück für die eigenen kleinen Feste im Jahreslauf nutzen darf.091025_02

Noch spannender als beispielsweise die Bälle aus dem Bällebad durch alle Räume zu verteilen oder auf dem Vibrationsbrett zu stehen, war sodann sehr rasch das Aushöhlen der vielen Kürbisse, die in gemeinsamen Aktionen, quer durch alle Altergruppen und überaus kreativ,  unterschiedlichste Gesichter oder gar Fratzen erhielten.  Für sich allein war da schon das schweißtreibende Aushöhlen der großen Panzerbeeren ein Erlebnis für alle Sinne, welches auch gern spritzend und matschend genossen wurde.

Für die Eltern in der Selbsthilfegruppe „Stebke“ bot der Nachmittag derweil die wichtige Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch untereinander oder auch mit jenen Gästen, die einfach so beim Kürbisfest herein schauten, weil sie sich den Anliegen der Selbsthilfegruppe für Eltern mit behinderter Kindern verbunden fühlen.091025_03

Bedauerlicherweise fehlten abermals und wie schon seit längerer Zeit, die stets eingeladenen Vertreter der Gemeinde Ankum, die natürlich auch als Ansprechpartner vor Ort gern begrüßt worden wären. Leider musste auch der zum Abschluss geplante Laternengang durch die Siedlung am Kattenboll wetterbedingt auf einen der nächsten Tage verschoben werden.

Trotzdem aber geriet das Stebke-Kürbisfest auch in diesem Jahr wieder zu einem sehr erlebnisreichen, schönen, in den Ecken oft sehr lustigen, und sowieso spannenden Nachmittag.  Auch, weil es im Kreis der Gruppenmitglieder gestrigen Tages einen Geburtstag zu feiern gab und jene Kinder ein kleines Geschenk erhielten, die in den vergangenen Wochen viel Zeit in einem Krankenhaus verbringen mussten.

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