Ankum erlebte zwei tolle Kirmestage - Der Dritte wird sehnsüchtig erwartet
Geschrieben von: Franz Raschke Montag, den 14. September 2009 um 03:00 Uhr
„Ankumer See in Flammen" bleibt ein Besuchermagnet 
Dem Trubel vorhergehend durften Ankums Bürgermeister Ferdinand Borgmann und Werner Wegener als heimischer Schausteller zur Eröffnung am Samstag um 15 Uhr neben Vertretern der Gemeinde und der örtlichen Vereine auch den Landtagsabgeordneten Reinhold Coenen, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bersenbrück Gertrud Hülsmann, sowie Vikar Volker Kupka herzlich begrüßen. Letzter versah damit auch eine seiner letzten offiziellen Aufgaben in Ankum. 
Gleich danach kam das Volksfest so richtig ins Rollen. An den Karussells und Verkaufsständen herrschte Großbetrieb und vor allem junge Familien zog es auf den Kirmesplatz. Zum Abend hin wurde das Publikum stetig bunter und insbesondere an den großen Fahrgeschäften wurde es desweilen eng.
Kaum verändert ging es am Sonntag weiter. Nun jedoch kamen weitere vielbesuchte Angebote hinzu. So die Eröffnung der Ausstellung „HINgeschaut" im Ankumer Heimathaus oder auch die archäologischen Führungen an und auf der Ankumer Kirchburg. 
Einen besonderen Höhe- und Anziehungspunkt bildete am Sonntagabend wieder das grandiose Feuerwerksspektakel „Ankumer See in Flammen". Die Feuerwerker der Firma Schneider Pyrotechnik aus Goslar zauberten vor dem Hintergrund klassischer Musik auch in diesem Jahr ein verzauberndes Lichterspiel über den See hinweg in den Ankumer Himmel.
Von uns befragt, waren am Sonntagabend die Mehrzahl aller Besucher und auch die meisten Schausteller und Anbieter mit den ersten zwei Kirmesfeiertagen gut zufrieden. Zwar gab es hinsichtlich des Publikumsverkehrs und -verbleibs wieder ein „Süd-Nord-Gefälle", doch daran lässt sich womöglich in den nächsten Jahren noch arbeiten. 
Auch Ankums „Kirmes-Urgestein" Werner Wegener schrieb uns auf seinem Weg zum sonntagabendlichen Feuerwerk seine Zufriedenheit mit dem Volksfest ins Notizbuch und eine in der Platzmitte vertretene Anbieterin beschrieb das Geschäftsergebnis kurz mit den Worten: „Bis jetzt – mindestens gut!"
So auch gut gesagt, denn am Dienstag geht die Ankumer Kirmes noch einmal so richtig los. Mit einem riesigen Basar und Schnäppchenmarkt längs der Hauptstraße (ab 8:00 Uhr), mit einem neuerlichen Kirmestrubel und der letzten Chance, die Ausstellung „HINgeschaut" im Ankumer Heimathaus zu besuchen. Dort sind die Türen in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
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> „Ankumer See in Flammen" - Die Feuerwerker der Schneider Pyrotechnik
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