Neue Ruhebänke rund um Ankum
Geschrieben von: Thomas Oeverhaus Dienstag, den 25. August 2009 um 22:25 Uhr
Gemeinsame Touristikaktion von Heimatverein und Gemeinde 
Ankum. (to) Rund um Ankum werden in nächster Zeit in den Bauernschaften neue Ruhebänke für Wander- und Naturfreunde an markanten Stellen aufgestellt. Auf Initiative des Heimat- und Verkehrsvereins wurden jetzt bei einer gemeinsamen Radtour mit Vertretern des Gemeinderates geeignete Standorte in den Ankumer Ortsteilen ausgesucht.
Touristisch ist das Ankumer Hügelland bei Wanderern und Radfahrern sehr beliebt. „Es ist vom Heimatverein ein lang gehegter Wunsch, den Ortskern aber vor allem auch die Bauernschaften mit neuen Ruhebänken zu versehen, die gemeinsam von uns und der Gemeinde angeschafft werden", erklärt Georg Hummert, Vorsitzender des Ankumer Heimat- und Verkehrsvereins.
Bei einer zweitägigen Radtour durch das Ankumer Land, an der Vorstands- und Beiratsmitglieder sowie Vertreter des Gemeinderates teilnahmen, wurden alle Bauernschaften angefahren. Plätze und Wege nahm man in Augenschein, die besonders gerne von Wanderer und Touristen genutzt werden. „Schon im Vorfeld hatten sich die Vertreter der Bauernschaften auf geeignete Standorte – möglichst mit schöner Aussicht – verständigt, die anlässlich der Radtouren präsentiert wurden", war von Beiratsmitglied Günther Trienen zu erfahren. 
Für jeden Ortsteil wurden Plätze gefunden, wo je eine Bank vom Heimatverein sowie der Gemeinde aufgestellt werden. Die aus Eichenholz erstellten Bänke erhalten alle einen Schriftzug mit dem Namen „Gemeinde Ankum". Zusätzliche Bänke an touristisch markanten Stellen sind zusätzlich beispielsweise am Waldsportpfad, am Kreuzweg Taggenbrock oder am Waldlehrpfad Kunkheide vorgesehen.
„Die 'Ruhebankaktion' ist eine tolle Sache, die für Ankum als Erholungsort von großem Nutzen ist", freute sich Bürgermeister Ferdinand Borgmann, der an der gemeinsamen Radtour – gleichzeitig auch als Vertreter der Bauernschaft Tütingen – teilnahm. Gerd Triphaus dankte als Vorsitzender des Ratsausschusses für regionale Wirtschaft, Marketing und Tourismus dem Heimatverein für die „Initialzündung".
Durch den gemeindlichen Bauhof werden die Bänke in den nächsten Tagen aufgebaut, die regelmäßige Pflege sollte möglichst durch die Bauernschaften direkt vor erledigt werden.
Text: Thomas Oeverhaus
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