Kommunionkinder aus dem Jahr 1959 trafen sich in Ankum
Geschrieben von: Thomas Oeverhaus Dienstag, den 23. Juni 2009 um 21:35 Uhr
Durchweg positive Resonanz – Willi Reinke nahm 450 Kilometer Anreise in Kauf
Ankum. (to) 50 Jahre ist es her, dass insgesamt gut 80 Jungen und Mädchen in der Ankumer St. Nikolaus-Kirche zum ersten mal die Kommunion empfingen. Kürzlich trafen sie sich dort wieder, um einen Gottesdienst zu feiern und Erinnerungen auszutauschen.

Animiert von solchen „Goldkommuniontreffen" in Nachbargemeinden hatte sich der Ankumer Ortsausschuss des Pfarrgemeinderates Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp erstmals vor einem Jahr dieses Projekt vor die Brust genommen. Die damals durchweg positive Resonanz bestätigte die Organisatoren, die Kommunionkinder aus dem Jahr 1959 in diesem Jahr einzuladen, um gemeinsam eine „Goldkommunionfeier" zu veranstalten.
„Auch diesmal mussten vielen Adressen aufgestöbert werden, da die einzuladenden Gäste teilweise weitab von Ankum mittlerweile zu Hause sind", wusste Lisa May-Johann vom Pfarrgemeinderat zu berichten. 45 Gäste konnten letztlich der Einladung folgen, die zunächst gemeinsam mit Vikar Volker Kupka einen Gottesdienst im „Artländer Dom" feierten. Bei der anschließenden Begegnung im Haus Kirchburg hatte man rasch alte Bekannte aus Kindertagen „identifiziert" und es ergaben sich schnell Gespräche, nicht selten mit dem Hinweis „Junge, Junge, weißt Du noch früher...".
Die Organisatoren des Pfarrgemeinderates hatten sich als „Kellnertruppe" zur Verfügung gestellt und servierten den Gästen in der alten Küsterei ein gemütliches Frühstück und auch ein Gläschen Sekt fehlte nicht. Benno Sandbrink vom Ankumer Kirchenvorstand gab zudem interessante Informationen über die umfassende Sanierung am Turm des „Artländer Doms" sowie über die bereits fertiggestellten Sanierungsarbeiten am Kirchendach.
Die Gäste sparten nicht mit Lob und fanden allesamt die Sache „ganz klasse und sehr gut", dass man nun zum zweiten mal in Ankum zur „Goldkommunionsfeier" eingeladen hatte. Weitgereiste Gäste nutzten auch die Reise nach Ankum, um ihr schmuckes, altes Kirchdorf einmal genauer zu betrachten. Die weiteste Anfahrt tätigte übrigens Willi Reinke, der aus dem gut 450 Kilometer entfernten Schweinfurt eigens in sein Heimatdorf Ankum angereist kam.
Text und Foto: Thomas Oeverhaus
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