Borgmann: Polizeipräsenz kann das subjektive Sicherheitsgefühl stärken

Polizeivizepräsident Karl Redeker dankt für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit

Ankum. (fr) Mit einem kleinen Empfang wurde am heutigen Vormittag die durch einen Anbau erweiterte und modernisierte Polizeistation Ankum ihrer Bestimmung übergeben. Im bisherigen Gebäudeteil entstand zusätzlich ein Stützpunkt für 2 Diensthundeführer der Polizeidirektion Osnabrück.

In seiner Ansprache durfte Bürgermeister Borgmann zunächst den Osnabrücker Polizeivizepräsidenten Karl Redeker, Ronald Bornemann vom Polizeikommissariat Bersenbrück, den Ersten Samtgemeinderat Johannes Koop, den Architekten und Planer Josef Thole sowie zahlreiche Vertreter der Polizei und des Ankumer Gemeinderates begrüßen.

Nach dem Empfang stellten sich Vertreter der Polizei und der Politik mit den Diensthundeführern zu einem Gruppenfoto. Eine gegenseitig vertrauensvolle Atmosphäre, in welcher sich auch die Diensthunde wohlfühlten.

Nachdem durch Organisationsänderungen in der Polizeidirektion Osnabrück für die im Bereich Vechta arbeitenden Diensthundeführer neue Dienstorte gefunden werden mussten, bewarb sich die Gemeinde Ankum bereits vor mehr als einem Jahr um eine Berücksichtigung in den anstehenden Planungsprozessen.

Ankum bot an, das gemeindeeigene Gebäude an der Lindenstraße, in welchem bereits eine Polizeiwache untergebracht war, zu erweitern und zu modernisieren. Dabei ließe sich auch Platz für Diensthundeführer der Polizei schaffen. Für die bereits in Ankum arbeitenden Polizisten sollten gleichzeitig bessere Arbeitsbedingungen und ein höherer Sicherheitsstandard geschaffen werden.

Obwohl dieser Vorschlag in Ankum politisch nicht unumstritten war, griff die Polizeidirektion Osnabrück die Anregung auf und wie sich heute vernehmen ließ, entstand zwischen der Gemeinde Ankum und der Polizei eine sehr vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Diese trug auch dazu bei, dass die Kosten für den Anbau mit Sicherheitsschleuse und modernsten technischen Einrichtungen im vorab geschätzten Rahmen blieben. Blick auf den Eingangsbereich des neuen Vorbaus der Polizeiwache. Zum Schutz der Beamten ist es heute leider erforderlich, dass Besucher hinter der Eingangstür zuerst in eine Sicherheitsschleuse eintreten.

„Eine wahrnehmbare Präsenz der Polizei kann das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger stärken", sagte Bürgermeister Borgmann und freute sich, dass nun zusätzlich auch 2 Diensthundeführer ihren festen Stützpunkt in Ankum gefunden haben.

Karl Redeker erinnerte als Polizeivizepräsident an die schwierige Situation, die damals durch die Herauslösung der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta aus der Polizeidirektion Osnabrück entstanden war.

Der Polizeidirektion seien nach der Entscheidung für eine zukünftig dezentrale Unterbringung der Hundeführerstaffel neben polizeistrategischen und wirtschaftlichen Fragen auch sozialverträgliche Lösungen für die Mitarbeiter wichtig gewesen. Das damals aus Ankum kommende Angebot habe aus polizeilicher Sicht, welche das Sicherheitsinteresse der Bürger stets in den Vordergrund stelle, alle Erfordernisse erfüllt und sei sehr dankbar aufgenommen worden. Vom neuen Stützpunkt Ankum aus ließen sich die Hundeführer jetzt schnell an die Einsatzorte im nördlichen Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Osnabrück heranführen.

Auch im Namen des verhinderten Polizeipräsidenten bedankte sich Redeker abschließend für die in Ankum erlebte sehr angenehme Atmosphäre und die positive Zusammenarbeit, die er in dieser Weise als wohl nur einmalig gegeben empfand.

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