Kooperierende Klasse in der Grundschule Ankum ein großartiger Erfolg
Geschrieben von: Franz Raschke Freitag, den 29. Mai 2009 um 21:58 Uhr
Wohnortnähe bedeutet viel mehr als nur kurze Schulwege
Ankum. (fr) Im vergangenen Jahr entstand in Ankum aus der Zusammenarbeit der Paul-Moor-Schule der heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück und der Ankumer Grundschule eine sogenannte Kooperierende Schulklasse. Als heute wieder einmal der Bürgermeister vorbeischaute, zogen alle Beteiligten eine sehr positive Bilanz.

Beide Schulleiter, Dr.Axel Kreuzer von der Paul-Moor-Schule und sein Ankumer Kollege Bernhard Baune, stimmen darin überein, dass die Integration der Unterstufen-Klasse mit 6 Kindern hervorragend gelungen und als Grundlage für einen Ausbau des Angebotes bestens geeignet ist. So soll bereits im nächsten Schuljahr eine zweite Schulklasse eingerichtet werden. Zuletzt im Herbst 2008 hatten sich noch Schulinspektoren vom Konzept der Kooperierenden Klassen beeindrucken lassen und gute Lernerfolge bescheinigt.
Einen wesentlichen Vorschub im Bereich des Lernens erfahren die geistig/körperlich behinderten Kinder dabei vor allem durch die Wohnortnähe, mit der weitaus mehr gemeint ist als nur kurze Schulwege. Den Kindern bleibt so auch die Möglichkeit erhalten, weiterhin am Leben im Dorf teilzunehmen und die gleichen Einrichtungen zu nutzen, wie die gleichaltrigen Grundschüler. Mit diesen gemeinsam finden auch immer wieder Projekte, beispielsweise im sportlichen Bereich, statt. 
Die Wohnortnähe schafft natürlich auch kürzere Wege zu den Eltern, zur örtlichen Selbsthilfegruppe „Stebke" oder zum Ankumer Bürgermeister, der bei seinem heutigen Besuch sogar einige neue Spiele für die Gruppe besonderer Kinder mitbrachte.
Formal sei er zwar nicht zuständig, aber als Ansprechpartner und auch für jede Unterstützung am Rande stehe er und die Gemeinde Ankum diesem bedeutsamen Schulprojekt jederzeit gern zur Seite. Entsprechend begrüßte er es sehr, dass das Konzept der Kooperierenden Klassen in Ankum fortgesetzt und ausgebaut werden soll.
Und weil er schon einmal da war, durfte Bürgermeister Borgmann in der lockeren und nahezu familiären Atmosphäre auch gleich das Spiel „Wackelkuh" ausprobieren. Dass diese Kuh ihm nicht immer zu Willen war, mag damit entschuldigt sein, dass ihm als Landwirt im Hauptberuf die Schweine eher vertraut sind.
Er lud die Kinder und die Betreuerinnen spontan ein, ihn doch einmal auf seinem Bauernhof in Tütingen zu besuchen.
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> Die Internetseiten der Ankumer Grundschule
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