Ein reichhaltiges Familienprogramm am Dorffestsonntag
Geschrieben von: Franz Raschke Dienstag, den 19. Mai 2009 um 01:19 Uhr
Auch ein Blick auf die Aktionen am Rande lohnte sich 
Ankum. (fr) Zum Beginn des Dorffestsonnstags zeigten sich die Wetterverantwortlichen zunächst unentschieden, danach eindeutig missgestimmt und anschließend wieder überraschend gut gelaunt. Glücklich war es so zunächst am Morgen, den Gottesdienst am Heimathaus unter freiem Himmel feiern zu können.
Ebenfalls am Heimathaus schob der Ankumer Bäcker- und Konditormeister Carl Frerker schon am frühen Morgen 50 Brote in den von fleißigen Helfern bereits am Vortag vorgeheizten Großofen. Zudem veräußerte der Heimatverein den gesamten Tag über Getränke, belegte Brote oder Kuchen, stets zugunsten der Kirchturmsanierung, für welche der Verein während den Dorffestes gleich mit mehreren Aktionen aktiv wurde. 
In der missmutigen Wetterphase gestaltete sich der Frühschoppen ab etwa 11:00 Uhr auf dem Festplatz, bei dem die „Blank Panthers“ aus Osnabrück tapfer und mit viel Applaus bedacht aufspielten.
Erst gegen 15:00 Uhr zeigten sich die Wetterverantwortlichen dann wieder von ihrer besten Seite und ließen den Familiennachmittag des Dorffesten zu einem wirklichen Erfolg in der Mitte zahlenmäßig stetig zunehmender Besucher werden.
Wie in jedem Jahr hatten sich die Organisatoren wieder ein reichhaltiges Programm für die ganze Familie ausgedacht.
Auf der Bühne an der Sparkasse boten viele Gruppen oder Vereine vielbeachtete Darbietungen, darunter vor allem die Kinderanimateure „JOJOS“, die bis zum Abend hin in der gesamten Hauptstraße zu erleben waren.
Einen besonderen Höhepunkt bot sicherlich die erstmalig zum Dorffest gehörende Modeschau, von mehreren Ankumer Firmen und mit beachtlicher Professionalität gestaltet. Programmtechnisch eingefasst, durch die Darbietungen der Kindertanzgruppen.
Als wechselseitig und letztlich doch bestens aufgestellt, also eigentlich dem gestrigen Wetter gleich, erwies sich das Angebot des Menschen-Kicker vor der Musik- und Sportsbar „Brothers“.
Während der Zeit, als der VFL Osnabrück um wichtige Punkte kämpfte, war das Sportlokal bis auf den letzten Platz gefüllt, doch das Kickerfeld etwas vereinsamt. Gleich nach dem 2:2 gegen Rot Weiss Ahlen kehrte der Fußball aber wieder auf den Platz vor der Sportsbar zurück.
Ganz am Rande und zu wenig entdeckt, war übrigens auch die Selbsthilfegruppe „Stebke“ während des Dorffestes aktiv. Es gab selbstgemachte Sticker für alle Kinder oder auch Erwachsene die durch die Postpassage spazierten.
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