Ideen vom ländlichen Zuhause auftauchen lassen

Wohnküchen in jeder Wohngruppe anders gestaltet, sind der Ort der erlebten AlltäglichkeitAnkum. (fr) Über 2000 Besucher zählte Pflegedienstleiter Axel Spieker anlässlich der Eröffnung des Niels Stensen Pflegezentrums am Marienhospital Ankum-Bersenbrück am 01. November. Seither kamen viele weitere Besucher in die neue Einrichtung und bekundeten ein großes Interesse am durchdachten Pflegekonzept.

Die Neuerrichtung eines Pflegezentrums bietet die einmalige Möglichkeit, bauliche Strukturen, die Einrichtungsgegenstände und die Grundsätze des ebenfalls alltäglich wirksamen Pflegekonzeptes eng miteinander zu verknüpfen.

Im neuen Ankumer Niels Stensen Pflegezentrums sollen hierbei „Ideen vom ländlichen Zuhause" für die Bewohnerinnen und Bewohner immer wieder spürbar werden. Ideen wie Erinnerungen an das lebenslang häuslich Erlebte, welches sich in einer Einrichtung gleichwohl niemals vollständig umsetzen lässt.Das immer offene Begegnungszimmer bietet die Möglichkeit für vertrauliche Gespräche in Ruhe

Ähnlich wie in heimischen Küchen soll sich so das Übliche des Alltäglichen in den 4 Wohnküchen der Wohngruppen abspielen. In solch einer Küche hält man sich ja auch daheim schon öfter einmal auf, da gehen des öfteren auch Mitmenschen durch, da wird auch zwischendurch einmal gebacken oder gekocht.

Die Flure der zwei Etagen unterscheiden sich durch die unterschiedliche Gestaltung kleiner Ruheinseln oder durch die Auswahl der Wandbilder, und geben so bereits eine Orientierung im neuen Lebensumfeld. Die den Flurverlauf flankierenden großen Fensterflächen laden hierbei zum Wandeln mit vielen Eindrücken ein.

Einen Blickfang und andere wichtige Wahrnehmungen soll bald insbesondere der im Atrium angelegte und beschützende Garten bieten. Mit verschiedenen Hochbeeten, einer Strohwiese und einem voll funktionsfähigen Traktor (da riecht es dann schon einmal nach Diesel und Schmieröl) soll den Erinnerungen der Bewohner an ihren zurückliegenden ländlichen Alltag entsprochen werden. Das Pflegebad auch als Ort des Wohlfühlens - Wie von daheim mitgebracht

Fast wie zuhause wurde auch das Pflegebad gestaltet,welches gleichzeitig auch zu einem Friseursalon werden kann. Statt einer großen Pflegebadewanne wurde eine gemütlich umbaute Wanne eingebaut und Dusche und Toilette lassen sich durch Vorhänge verbergen. Nur ein Liftsystem an der Decke erinnert bei einem Wohlfühlbad dann noch daran, dass manchmal besondere pflegerische Hilfen erforderlich werden.

Ganz wie bei einem Besuch in einem Wohnhaus verhält es sich auch für die Besucher des Pflegezentrums. Anders als in einem Supermarkt, geht die Eingangstür nicht einfach auf. Es wird gebeten, höflich zu klingeln. Denn hier wohnt und lebt jemand.

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