Ankum Live – Hinter den Kulissen
Geschrieben von: Franz Raschke Freitag, den 03. Oktober 2008 um 02:00 Uhr
Ankum. (fr) Das Ereignis „Ankum-Live“ zählte auch in diesem Jahr über 1800 Gäste. So belegt durch die Zählung der Eintrittsgelder an den Lokalpforten. Nicht mitgezählt jene Besucher, die auf der Straße Musik und Flair der Kneipennacht genossen. Wie aber entstand „Ankum-Live“, welcher Aufwand steckt dahinter? Wir fragten nach.
Vor fast 8 Jahren bat der damalige Ankumer Bürgermeister Reinhold Coenen den Gastwirt und Hotelier Rudi Billenkamp von jetzt auf gleich ins Ankumer Rathaus. Auf dem Gesprächstisch lagen Zeitungsausschnitte, allesamt Berichte von Kneipenfestivals in Kleinstädten.
„Das brauchen wir auch in Ankum“, verlautete kurz folgend die Bitte des Bürgermeisters an den Wirt, einem Arbeitsauftrag nahezu gleich.
Mit der Idee ausgerüstet, begab sich Rudi Billenkamp alsbald an die Gestaltung eines Konzeptes. Anders als andernorts sollten aber nicht herangezogene und von Ort zu Ort springende Profis die neue Veranstaltungsidee verwirklichen. Die Ankumer Gastronomen sollten es aus eigener Kraft bewältigen können.
Von allen dann angeschriebenen Gastronomen kamen acht zur ersten Sitzung. Einer verlor nach der Vorstellung der Idee das Interesse, doch 7 Gaststätten waren gleich bei der ersten Ankum-Live-Nacht aktiv mit dabei. 
Vom ersten Erfolg beeindruckt klopfte der „Abtrünnige“ im nächsten Jahr dann selbst schon frühzeitig an die Tür der neu entstandene Adresse der Ankumer Veranstaltungsvielfalt.
Jetzt galt es aber für das entstandene „Ankum-Live-Team“ ´vor allem den Erfolg handfest weiter zu schreiben.
Mit einem freiberuflichem Journalisten wurde das erste Werbekonzept und das Logo erstellt. Es wurden die Bands verpflichtet, die eine gute Mund-zu-Mund-Propaganda genossen und im Jahr 2002 entstand www.ankum-live.de, die eigene Internetseite des Ankumer Kneipenfestivals. Diese wurde nun ständig aktualisiert und mit Inhalten bestückt. Hier kann sich auch weiterhin jeder über die vergangenen Kneipenmeilen informieren und in Erinnerungen schwelgen.
Aber auch ein Erfolgskonzept wie Ankum-Live kommt nicht ohne Sponsoren und vielseitig begleitenden Mühen und Arbeiten aus. Flugblätter, Plakate, GEMA-Gebühren und die Zeitungswerbung greifen hierbei heftig in die Veranstaltungskasse.
Seitens Unbeteiligter so wohl kaum richtig geschätzt, betragen allein die GEMA-Gebühren für diese Kneipenmeile etwa 900 Euro.
Viel Zeit braucht auch die Zusammenarbeit mit der Presse oder der Druckerei. Die Mitteilungen auf den eigenen Internetseiten noch ergänzend, warben die Macher in diesem Jahr auch erstmals aktiv im Portal der OS-Community.
Die Buchung und die Betreuung der Bands je Lokal, ist unterdessen den Betreibern der Lokale selbst anheim gestellt. Absprachen regeln hier im Miteinander beispielsweise nur die Dauer des Live-Auftritts. Bis 02:30 Uhr sollten so alle Ankum-Live-Besucher ihre gefundene Lieblingsband hautnah erleben dürfen.
Für Tips, Anregungen und Kritik bleiben die Ankum-Live-Veranstalter derweil unverändert empfänglich. Die erste Adresse zur Abgabe aller Mitteilungen: www.ankum-live.de
Quelle: Besten Dank an das Ankum-Live-Team, speziell an Kathi Wittek und Rudi Billenkamp
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