Schulbegleiterin in der Samtgemeinde Bersenbrück

Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres gibt es in der Samtgemeinde eine Schulbegleiterin für alle sieben Grundschulen.


Zum Gruppenfoto mit der neuen Schulbegleiterin Claudia Radtke (Mitte) trafen sich Vertreter aus Verwaltung und Grundschulen vor dem Bersenbrücker Rathaus. (Pressefoto)Bersenbrück. (opm) Die Diplompädagogin Claudia Radtke wird ab Februar damit beginnen, Kontakte zu den Kollegien und SchulleiterInnen aufzunehmen um zu sehen, wo der Bildungs-Schuh drückt. Denn darum geht es: Kinder in den Grundschulen sollen beim Einstieg in die schulische Bildung unterstützt werden.

So sieht es das Förderprogramm „Schulbegleiter“ im Landkreis Osnabrück vor, das mit einem breit gefächerten Konzept dem Bedarf der jeweiligen Grundschulen gerecht werden will. Individuelle Förderungen von Schülern und Schülerinnen sind dabei ebenso möglich wie Sozialtraining-Angebote für Gruppen und Klassen. Das Einbeziehen und Beraten von Eltern ist ein weiterer Schwerpunkt in der Tätigkeit der Schulbegleiterin und darüber hinaus die Zusammenarbeit mit weiteren außerschulischen Partnern.

„Mit dem Förderprogramm Schulbegleiter wollen wir die Chancengleichheit für alle Kinder unserer sieben Grundschulen fördern und Bildungsbenachteiligungen abbauen“, fasst Erster Samtgemeinderat Johannes Koop die beiden wichtigsten Aspekte zusammen.

Mit der Projektleitung des Förderprogramms ist der Bildungsträger Fuchs-Konzepte aus Bramsche beauftragt. Unternehmensleiter und Diplomsozialpädagoge Axel Fuchs sieht sich und seine Arbeit als Bindeglied zwischen dem Landkreis Osnabrück, der Landesschulbehörde und den Schulbegleitern vor Ort. Er hat selber langjährige Berufserfahrung in der Schulsozialarbeit, unter anderem in der ehemaligen Haupt-und Realschule Ankum, jetzt Oberschule.

Ebenso ist Claudia Radtke keine Unbekannte in der Region, sie hat als Trainerin Fortbildungskurse für pädagogische Mitarbeiter und Elternkurse geleitet, außerdem hat sie in Schul- und Integrationsprojekten in Quakenbrück und in Neuenkirchen Erfahrungen gesammelt. Auf die Arbeit in den sieben Grundschulen der Samtgemeinde freut sie sich. Als erstes möchte sie sich bei Schulbesuchen vor Ort ein Bild von den Bedarfssituationen machen um ihre Arbeit und Projekte besser koordinieren zu können. Bei einem ersten Treffen im Rathaus in Bersenbrück gab sie den anwesenden GrundschulleiterInnen denn auch einen Stundenplan mit auf den Weg, in dem nun jede Schule ihre unterschiedlichen Unterrichts- und Pausenzeiten sowie mögliche Präsenzstunden für die Schulbegleiterin eintragen sollen. Von ihrem Büro im Jugend- und Bildungshaus (JuB) Bersenbrück will Claudia Radtke dann die Wünsche aus den Grundschulen und die zeitlichen Möglichkeiten koordinieren um zeitnah mit ihrer Arbeit vor Ort beginnen zu können, Gruppenangebote am Nachmittag und Elternabende inklusive.

„Eine Schulbegleiter-Stelle für sieben Grundschulen ist sehr ambitioniert, aber für den Start in das Förderprogramm besser als nichts“, benennt Koop die aktuelle Lage. Die gute und dauerhafte Kooperation der Beteiligten kann da nur hilfreich sein um die Eins-auf-Sieben-Situation effizient zu gestalten.

Quelle: Samtgemeinde Bersenbrück Aktuell (http://www.bersenbrueck.de)

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