Brot essen ist keine Kunst - Brot backen schon
Geschrieben von: Axel Meyer zu Drehle Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:52 Uhr
Besichtigung der CDU bei der Bäckerei Willoh
Gehrde. (mzd) Zu einer Betriebserkundung bei der Bäckerei Willoh trafen sich CDU Mitglieder aus der Samtgemeinde Bersenbrück. Inhaber Hermann Willoh erläuterte den 20 Teilnehmern anhand vieler Praxisbeispiele die Welt des Brotes aus handwerklicher Sicht.
1989 war die Bäckerei in Damme ansässig. Aufgrund stetigen Wachstums entschloss man sich 1995 für einen Neubau in Gehrde, weil es verkehrstechnisch günstig an der B214 liegt. Mehrfach wurde dieses Gebäude bereits erweitert. Heute beschäftigt die Bäckerei 63 Angestellte, davon vier Auszubildende. Über 630 Tonnen unterschiedlicher Mehlsorten werden pro Jahr verarbeitet. Überwiegend stammt das Mehl aus regionalen Mühlen. Beeindruckt waren die Besucher von der Zurückverfolgbarkeit der einzelnen Zutaten sowie der Logistik bei der Auslieferung und der Retourware.
An die zwanzig neue Brotsorten entwickelt der Bäckermeister zusammen mit seinen Angestellten jedes Jahr. Welches Brot es letztlich in den Laden schafft, hängt vom Personal ab. Jeder Mitarbeiter nimmt die Prototypbackwaren mit nach Hause und beurteilt sie am nächsten Tag. Erst wenn die Mehrzahl der Belegschaft sich positiv äußert, wird ein neues Produkt eingeführt, erläuterte Hermann Willoh.
Großen Wert legt er auf seine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern. Über vieles wird im Team gesprochen, wie etwa bei der Anschaffung neuer Maschinen. Samtgemeindebürgermeisterkandidat Johannes Koop merkte an, wie wichtig es sei, soziale Verantwortung gerade als Unternehmer gegenüber seiner Belegschaft zu zeigen. Das Unternehmen Willoh sei ein gutes Beispiel dafür.
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