Johannes Koop stand in Ankum Rede und Antwort

Lebhafte Diskussionen beim CDU-Stammtisch im Hotel Raming

Ankum. (fr) Nachdem die zuständigen Gremien der CDU in der Samtgemeinde Bersenbrück den 1. Samtgemeinderat Johannes Koop als Kandidaten zur Wahl des Samtgemeindebürgermeisters vorschlugen, stellte sich der "Kandidat in spe" bereits am vergangenen Montag im Hotel Raming dem Vorstand der CDU Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp, sowie weiteren Parteimitgliedern und interessierten Bürgern vor.

Johannes Koop, derzeit noch "Kandidat in spe", nahm sich viel Zeit, um in Ankum die Fragen interessierter Bürger aufzugreifen und zu diskutieren.Wie Sascha Dewitz als Vorsitzender des Ortsverbandes mitteilte, wird die CDU Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp den Kandidatenvorschlag am kommenden Montag während einer Mitgliederversammlung auf Samtgemeindeebene in Ankum unterstützen. Diese Entscheidung sei im Vorstand nach einem ausführlichen Gespräch einstimmig getroffen worden. Johannes Koop bringe viel fachliche Kompetenz mit, verfüge vor allem über jahrelange Erfahrungen als 1. Samtgemeinderat in der Samtgemeinde Bersenbrück, und stehe für eine "inhaltliche Kontinuität", notierte Dewitz zusammenfassend.

Nach dem Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern begab sich Johannes Koop ohne Verzug  zum politischen CDU-Stammtisch, um sich auch in dieser Runde vorzustellen. Dabei beschrieb er zunächst seine Laufbahn als Jurist und Verwaltungsfachmann, die ihn seit 1999 eng mit dem politischen Alltag in der Samtgemeinde verbindet. Heute sei er, so Koop, ein überzeugter "Kommunalo".

Im Bereich Bildung sieht es Johannes Koop als vordringlich an, auf den eingeschlagenen Wegen weiterzugehen, die guten Ansätze fortzuführen und Angebote zu verstetigen. Von den geschaffenen und modernisierten Krippen- und Kindergartenangeboten bis hin zur Schaffung der Oberschulen, seien viele zukunftsweisende Schritte unternommen worden. Nicht minder wichtig sei die Fortführung und Intensivierung sogenannter "weicher Faktoren", wie die geschaffenen Bildungskonferenzen und Bildungsprojekte. In der Samtgemeinde Bersenbrück sei es wesentlich, die Abwanderung der Schüler in benachbarte Regionen zu beobachten und dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Bezüglich der Schaffung eines gymnasialen Zweigs an der Oberschule Ankum hielt sich Koop zurück. Die Stärken der Ankumer Oberschule lägen vor allem im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich.

Das Bild zeigt nur einen Teil der rund 30 Personen, die den politischen Stammtisch der CDU zur Diskussion mit dem Kandidaten Johannes Koop nutzten.Im Bereich Wirtschaftsförderung betrachtet Koop den Industriepark "Niedersachsenpark" als den zentralen Drehpunkt zur Fortentwicklung und betrachtet diesbezüglich eine bessere Verkehrsanbindung als dringliche Aufgabe. Die Ausweisungen eigener Gewerbe- und Industrieflächen seitens der Mitgliedsgemeinden seien von der Samtgemeinde stets unterstützt worden, und dabei solle es auch bleiben. Wichtig sei aber auch, dass sich die Samtgemeinde schon heute auf die - ab 2013 - neue EU-Förderkulisse einstelle.

Im Bereich Tourismusförderung komme man nicht umhin, Angebote der Samtgemeinde in Marken wie "Artland" oder "Hasetal" zu integrieren und gemeinsam leistungsstarke Auftritte zu schaffen. Mit Angeboten wie dem Camping am Alfsee oder Besonderheiten der Region – wie die Artlandhöfe – müsse deutlich stärker geworben werden. "Viele Besucher wissen die Besonderheiten und Stärken unserer Urlaubsregion weit mehr zu schätzen, als wir selbst, als vor Ort lebende Bürger", fügte Koop an.

Hinsichtlich der Finanzen und der Haushaltsplanungen sei es ein Problem, dass – bedingt durch die Umstellung der bisherigen kameralen Buchführung auf ein doppisches System – eine Eröffnungsbilanz voraussichtlich erst im Sommer 2012 vorgelegt werden könne. Es sei aber damit zu rechnen, dass die Steuersätze in näherer Zukunft angehoben werden müssten, um die Leistungsfähigkeit der Samtgemeinde aufrechtzuerhalten. Auch hinsichtlich der Haushaltsfragen "müssen wir zu der Erkenntnis kommen, dass wir alle in einem Boot sitzen", sagte Johannes Koop bezogen auf die Zusammenarbeit der 7 Mitgliedsgemeinden der SG Bersenbrück.

Gern hätten die rund 30 Stammtischteilnehmer dann noch längere Zeit mit dem Kandidaten diskutiert, doch gegen 22 Uhr leitete Sascha Dewitz den stets öffentlichen CDU-Stammtisch in ein  gemütliches Beisammensein über. Nicht aber, ohne alle Teilnehmer zu bitten, die am 11. März stattfindende Wahl des Samtgemeindebürgermeisters im Freundes- und Bekanntenkreis zu thematisieren und für eine rege Wahlbeteiligung zu werben.

Weiterlesen:
> Die Internetseiten der CDU Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp


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