Neues Pflegebett unterstützt die Palliativpflege im Haus Henry Dunant

Förderverein hilft, wenn der Etat für wichtige Anschaffungen nicht reicht

Ankum. (fr) Seit geraumer Zeit bereits engagieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im DRK-Altenheim Ankum intensiv im Bereich der Palliativpflege, im Haus wurden umfassende Qualifizierungen durchgeführt, besondere Auszeichnungen und Anerkennungen wurden erreicht. Tatsächlich ist der Ausbildungsstandard im Haus Henry Dunant ausgesprochen hoch.

Mit Freude überreichte der Vorstand des Fördervereins das neue Pflegebett im Haus Henry Dunant. V.l. Kassenwart Ediwn Anders, 2. Vorsitzender Thomas Buschermöhle, 1. Vorsitzender Burkhard Dräger, Wohnbereichsleitung Karin Huster, Beisitzerin Irene Mathlage, Heimleiterin Nicole Köhne und sitzend Pflegedienstleiterin Gaby Plog.Um die Kenntnisse und das Engagement jedoch vollends wirksam werden und den Bewohnern des Hauses in ihrer letzten Lebensphase eine bestmögliche Pflege zukommen zu lassen, sind zwingend auch technische oder besondere Hilfen erforderlich. Diese aber sind nicht selten ausgesprochen kostspielig und lassen sich nicht aus dem Etat des Hauses oder des Trägers finanzieren.

Der Förderverein des DRK-Altenheims hat es sich zur Aufgabe gemacht, gerade in solchen Situationen zu helfen. „Nachdem das Anliegen an uns herangetragen wurde, war es keine Frage, dass wir hier wieder aktiv werden müssen“, sagte der 1. Vorsitzender Burkhard Dräger anlässlich der Übergabe eines neuen und speziellen Pflegebettes. Neben den bei Pflegebetten üblichen Funktionen bietet das neue Bett die Möglichkeit, die Matratzenauflage in der Sitzposition um 90 Grad zu drehen.  Ohne dass ein oft belastender Transfer erforderlich ist, kann der betroffene Bewohner somit dem Raum zugewandt werden, sich beispielsweise in gewohnter Weise mit Angehörigen zusammensetzen. Auch lassen sich in dieser Position einige Pflegemaßnahmen leichter und weniger belastend durchführen.

Der Mittelteil des Bettes lässt sich in der Sitzposition um 90 Grad drehen und dem Raum zuwenden.Da sich das Bett mit einem zugehörigen Wagen recht leicht transportieren lässt, eröffnet sich zudem die Möglichkeit, das Hilfsmittel sehr bedarfsorientiert und in jedem Zimmer des Hauses einzusetzen. Damit können die Bewohner auch beim Einsetzen der Palliativpflege, als besondere Hilfe im letzten Lebensabschnitt, im vertrauten Wohnumfeld bleiben. Ein wichtiger Aspekt in der Anwendung der erweiterten Pflegemaßnahmen.

Heimleiterin Nicole Köhne dankte dem Förderverein sehr für die Anschaffung des neuen Pflegebettes, ließ aber auch bereits durchblicken, dass der Bedarf hiermit nur vorübergehend gedeckt wird. Die stetig steigende Notwendigkeit einer Palliativpflege wird im Haus Henry Dunant zukünftig mehrere solcher Betten und noch weitere technische Hilfen erforderlich machen. Dem Förderverein, der das Bett mit etwa 5000 Euro vollständig finanzierte, sich übrigens aber auch für viele weitere Belange des Hauses einsetzt, gehen die Aufgaben und Herausforderungen also noch längst nicht aus. Dass der Verein sich dabei über jedes weitere Mitglied freut, liegt auf der Hand. Interessenten sind jederzeit herzlich eingeladen, sich im DRK-Altenheim am Rosenweg 10 zu informieren.

Weiterlesen:
> Die Arbeit des Fördervereins des DRK-Altenheims Ankum im Bild weiterer Berichte
> Die Homepage des DRK-Alten- und Pflegeheims

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