Hübsches und funktionales „Darunter“ für faltenfreies „Darüber“

Dessous-Modenschau im Hause Kamlage wieder gut besucht

Eggermühlen. (anl) Zum dritten Mal hatte das Modehaus Kamlage zur Dessous-Modenschau eingeladen. Und zum dritten Mal konnte Andrea Kamlage zu Beginn „volles Haus“ verkünden. Bei Sekt und kleinen Häppchen warteten die anwesenden Frauen gespannt auf das, was die Models Margaux und Nicole vorführen würden, alles kommentiert von Ramona Lax von der Firma Felina.

Model Margaux präsentierte Unterwäsche und – in diesem Fall – Accesoires auf dem roten Teppich. (Foto: Anita Lennartz)Andrea Kamlage freute sich über das rege Interesse der Gäste und begrüßte Ramona Lax und auch Margaux wie „alte Bekannte“, schließlich sind sie seit Anfang der Dessous-Modenschauen dabei. Verstärkt wurde das Team dieses Mal durch Model Nicole aus Hamburg.

Im Gegensatz zu den Veranstaltungen der Vorjahre ging es an dem Abend auch um die „Mode für Darüber“. So zeigten Margaux und Nicole beispielsweise Outfits im Landhausstil oder Tweedkostüme und spannend wurde es, als die Oberbekleidung „gelüftet“ wurde und das „Darunter“ zum Vorschein kam.

So sorgten Bodys bei Strickkleidern für eine schmale Silhouette. Für enge Blusen empfahl Ramona Lax den „Minimizer-BH“, Unterhemden und hohe Miederhosen aus neuen Materialien stellte die Beraterin als Alternativen zum Body vor. Auch ganz praktische Tipps gab es an dem Abend: so sollte „frau“ beim Tragen von Unterwäsche mit Silikonrand davon absehen, sich einzucremen, denn dann könnte auch das Silikon seinen Zweck nicht mehr erfüllen und die Wäsche würde rutschen, erklärte Ramona Lax. Für die Anprobe empfahl sie, mit typischen Alltagsbewegungen zu testen, ob die Wäsche wirklich das halte, was die Etiketten versprächen. Und sie erklärte ganz ehrlich: „Auch wir könne grundsätzlich aus einer 46 keine 38 machen!“.

Bevor die Zuschauerinnen aber resignierten, erklärte sie weiter, dass richtige Unterwäsche aus einer Größe 46 eine „schöne 46“ formen könne und dass es nicht so wäre, dass nur große Größen  „ein Problem“ hätten. Auch die 38er hätten durchaus ihre Problemzonen und würden ebenfalls zu „Shape-Wear“ greifen, um ihren Körper entsprechend zu formen. Das konnten die potenziellen Kundinnen dann nach der Präsentation auch selber testen: Anprobe war ausdrücklich erwünscht und wem etwas gut gefiel, der konnte die Ware auch gleich kaufen. Übrigens mit einer Ermäßigung von zehn Prozent. Diese Angebot hat gute Tradition bei der Dessous-Modenschau und wird sicherlich auch wieder Bestandteil der vierten Auflage.

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