Sogar für die Null zur Zehn findet sich noch ein Lokal: „ANKUM-LIVE“ wird zehnjährig!
Geschrieben von: Franz Raschke Samstag, den 17. September 2011 um 02:57 Uhr
Das Festival ist der Stoff für viele Geschichten - Längst bestehen „familiäre Bande“ hier und dort
Ankum. (fr) 800 Meter Flaniermeile sind es eigentlich nur und doch brauchen die stets annähernd 2000 Gäste zumeist viele Stunden, um die Strecke entlang der 9 Kneipen zu schaffen. Da hilft auch der seit Jahren zur Hilfe eilende Planwagen nichts, man kommt so oder so nur schwer weg aus den Kneipen, ist man erst einmal hier oder da eingekehrt.
Seit nunmehr 10 Jahren bereiten die nahe an und in der Ankumer Hauptstraße gelegenen Wirtshäuser auf dem 800 Meter kurzen Fußweg ein buntes Festival der Live-Musik, mit einem ganz besonderen und in sich einzigartigen Flair.
Kaum ein musikalisches Erlebnis ist hier nicht vertreten, jedenfalls wenn man mit Lust und Tanzlaune die Hits der schon heute beginnenden vergangenen Jahrzehnte noch einmal miterleben möchte, und Überraschungen gibt es noch dazu. So landete im vergangenen Jahr das Hotel Raming mit „Ben Wild and The Wild Band“ einen Volltreffer ins musikalische Herz der Ankum-Live-Gäste (die Band kommt wieder), diesjährig wird es mit „Groovin’ Goblins“ in der kurzzeitig erwachenden Gaststätte Kuhlmann-Wöstmann besonders spannend.
Vielerorts, wie beispielsweise im Hotel Billenkamp, im „brothers“, im Gasthaus Franzkenpatt oder selbst im erst seit wenigen Jahren in Ankum beheimateten „Kassandra“ bestehen derweil schon enge, ja fast familiäre Bande zwischen der Kneipe, der Live-Band und dem immer wieder zur Ankum-Live-Nacht heimkehrenden Publikum. Daran möchte auch niemand rühren, jede der 9 Kneipen hat eben irgendwie auch eine sehr eigene und lieb gewordene Ankum-Live-Geschichte.
Dazu gesellen sich natürlich viele Geschichten der Festivalgäste, die von Eheversprechen, vom Treffen alter Freude nach vielen Jahren, von spontanen „politischen Bündnissen“ oder sogar von einem Unfall am Rande der Ankumer Kneipennacht erzählen. Und ja, tatsächlich rammte einmal der Kneipen-Shuttle-Service-Planwagen einen in enger Kurve stehenden Imbisswagen .
Mit dem zehnten Ankumer Kneipenfestival am Samstag, 24. September – ab 20:30 Uhr – werden weitere Geschichten hinzu kommen. Beispielsweise die von jenem Lokal in der Hauptstraße, dass so gar nicht zu den dann zehn Kneipen beim Zehnjährigen zählen wollte, sich nach Jahren aus der Festivalgemeinschaft verabschiedete und nun wohl das Lokal für die hinzugekommene Null in der Ankum-Live-Geschichte ist. Eingesprungen ist übrigens eine Band auf der Straße: „Van Toeten noch Bloazen“ aus Winterswijk (Niederlande) wird den Weg auf dem Pflaster der Hauptstraße zum musikalische Ziel machen und als zehnte Band das beachtliche Jubiläum der Ankumer Kneipennacht abrunden.
Wir berichten in den nächsten Tagen weiter und zuerst von der Musik- und Sportsbar „Brothers“, deren Mietvertrag in der Ankumer Hauptstraße bald ausläuft und die sich mit der Rock-Coverband „Maddoxxx“ aus Leipzig wieder gute Freunde in einer nicht enden wollenden Geschichte eingeladen hat.
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Weiterlesen:
> Die „Ankum-Live“ Homepage
> Das Kneipenfestival „Ankum-Live“ im Bild weiterer Berichte
26.09.09 - Ankum-Live: Dem Ursprung weiter auf der Spur
Ankum. (fr) „Vor fast 8 Jahren bat der damalige Ankumer Bürgermeister Reinhold Coenen den Gastwirt und Hotelier Rudi Billenkamp von jetzt auf gleich ins Ankumer Rathaus“, so berichteten wir im Oktober 2008 über die Anfänge der „Ankum-Live“-Geschichte und wiesen Herrn Coenen als Ideengeber der unglaublichen Erfolgsstory des Kneipenfestivals aus. (Weiter)
03.10.2008 - Ankum Live – Hinter den Kulissen 
Ankum. (fr) Das Ereignis „Ankum-Live“ zählte auch in diesem Jahr über 1800 Gäste. So belegt durch die Zählung der Eintrittsgelder an den Lokalpforten. Nicht mitgezählt jene Besucher, die auf der Straße Musik und Flair der Kneipennacht genossen. Wie aber entstand „Ankum-Live“, welcher Aufwand steckt dahinter? Wir fragten nach. (Weiter)
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