UWG fordert Verbesserungen der Verkehrssituation in Ankum

Ankum. (opm) Sich auf die Verkehrssituation in Ankum und die aus ihrer Sicht erforderlichen Maßnahmen beziehend ließ uns die UWG-Ankum eine Pressemitteilung zugehen, die wir hier im Wortlaut wiedergeben:

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UWG-Ankum - Bildlink zur Homepage"Die UWG-Ankum setzt sich für folgende Verbesserungen der Verkehrssituation in Ankum ein.

Im Zuge der Flurneuordnung nördlich der B 214 muss eine kostengünstige Anbindung der nördlichen Siedlungen (Kattenbollsiedlung) an die Bundesstraße erfolgen, um die verkehrsbedingten Belastungen am Sitterweg und an der Gartenstraße endlich zu verringern. Die letzte historische Straße am Harrenberg sollte, nachdem die Hauptstraße saniert ist, restauriert werden.

Die Bundesstraße in der Ortsdurchfahrt muss saniert und so umgebaut werden, dass die Fahrradfahrer nicht mehr den gefährlichen Weg zwischen den parkenden Fahrzeugen und dem fließenden Verkehr nehmen müssen, zumal der Fahrradweg häufig durch parkende PKW´s versperrt ist und Fahrradfahrer dadurch in Gefahr gebracht werden. Für die Fußgänger müssen auch im Sinne der Schulwegsicherung weitere Querungshilfen über die vielbefahrende Straße eingeplant werden.

Weiterhin ist die B 214 in einem unerträglichen Maße zu einer Ost-West-Achse für LKW´s (sogenannte Maut-Flüchtlinge) geworden. Einige Beherbergungsbetriebe leiden zunehmend unter dem Lärm bis in die späten Abendstunden und ab den frühen Morgenstunden. Hier muss die Gemeinde in Zusammenarbeit mit betroffenen Nachbarkommunen bei den oberen Verkehrsbehörden mit Nachdruck vorstellig werden, um für diesen unzumutbaren Zustand eine langfristige Lösung zu finden.

Ganz wichtig ist auch die Realisierung des Radweges nach Westerholte. Hier hat die Gemeinde ihre Hausaufgaben in Sachen Planung gemacht und die benötigten Gelder im Investitionsplan fest eingeplant. Nun ist das Land Niedersachsen in der Pflicht. Das Land muss endlich die fehlenden Gelder für den Radfahrweg kurzfristig zur Verfügung stellen, um diese gefährliche Strecke für Fahrradfahrer und Fußgänger sicher zu machen."

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> Die Internetseiten der UWG-Ankum

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Kommentare 

 
#2 Himmlische Ruhe!Axel Hüttmann 2011-09-04 13:48
Was wäre es ein Segen für uns Ankumer, wenn endlich Ruhe einkehren würde. Was wäre es ein Segen für uns Ankumer wenn das gegenseitige Anscheissen endlich aufhören würde. Was wäre es ein Segen für uns Ankumer, wenn Ankumer Menschen in Ankumer Parteien endlich begreifen würden, dass man als Ankumer zusammmen mehr erreichen kann als sich gegenseitig abzumurksen. Laßt endlich die Menschen (Wähler) sprechen, und die Politik sollte bis dahin einfach mal den Schnabel halten. Einfach mal Himmlische Ruhe. Das wärs.
 
 
#1 RE: UWG fordert Verbesserungen der Verkehrssituation in AnkumGünther Kosmann 2011-09-02 20:16
UWG schreibt ab: Beim Schummeln und Tricksen erwischt!


Dass es für eine neue Gruppierung nicht ganz einfach ist, nicht nur als „Dagegen-Partei“ wahrgenommen zu werden, liegt in der Natur der Sache. Wenn allerdings öffentlich bekannte Kernforderungen der CDU Ankum zur Infrastruktur und Verkehrssituati on in Ankum als eigene, neue Ideen verkauft werden, ist das nicht gerade ein Zeichen von solider Politik, sondern nährt eher Zweifel an der Kompetenz.

In dem Artikel auf AO „Wählergemeinsc haft fordert Verbesserung der Verkehrssituati on“ werden Aspekte wie kostengünstige Anbindung der nördlichen Siedlungen, Sanierung der B 214 und der Radwegbau nach Westerholte angesprochen.
Im Wahlprogramm der CDU vom Juni d.J. als die Wählergemeinsch aft sich noch in der Findungsphase befand, steht unter dem Kapitel 5 „Moderne Infrastruktur für bessere Lebensqualität“ wörtlich

„Von herausragender Bedeutung für den Standort Ankum ist der im vergangenen Jahr vorgestellte Rückbau der B 214 ( Referat mit Cord Lüsse im Hotel Raming im Dezember 2010 bei einer CDU-Veranstaltung) ; diese Maßnahme ist für uns mit höchster Priorität einzustufen, um durch die verkehrsberuhig ende Gestaltung dieser stark frequentierten Ortsdurchfahrt die Anwohner und das Dorf zu entlasten.

Zu einer spürbaren Entspannung der Verkehrssituati on in den östlichen Baugebieten wird die Verwirklichung der sogen. Ostspange entlang der Bergstraße führen. Hier gilt es endlich die notwendigen planerischen Schritte umzusetzen und den Stillstand der letzten beiden Jahre zu überwinden.“


Der unvoreingenomme ne Leser möge sich selbst ein Urteil in dieser Angelegenheit bilden.

Sehr informativ für die Ankumer könnten zudem die öffentlichen Darlegungen der CDU Ratsherren K. Menke , I. Beran, J. Dettmaring und F. Wöllermann sein ,warum der Bau der sogen. Ostspange – trotz 90 % Fördervolumen – nicht verwirklicht wurde.

Eine Abschlussbemerk ung noch zum Bau des Radweges nach Westerholte. Im Wahlprospekt 2006 versprach auch der Bürgermeister „gemeinsam mit unserm Landtagsabgeord neten Reinhold Coenen für ein Radweg nach Westerholte zu kämpfen“.

Bis zum heutigen Tag sind hier stattdessen wieder Verzögerungen und schlechtes Management festzustellen ( Planfeststellun gsverzicht nicht erfolgt, Grundstückskäuf e etc.)

Im übrigen hätte man als „Finanzexperte“ feststellen müssen, dass für den Radwegbau an der L 70 (Tütingen/Westerholte) im verabschiedeten Haushalt 2011 unter „Investitionen für den Neubau Radweg an der L 70“ weder im Ansatz 2010 noch im Ansatz des laufenden Jahres Mittel eingestellt wurden.

Erst im Finanzplan 2013 werden erstmalig Zuwendungen für Investitionstät igkeiten geplant.

Wie man angesichts dieser Fakten zu der Erkenntnis kommt, dass die Gemeinde ihre Hausaufgaben gemacht hat, lässt doch gewisse Rückschlüsse zu, die Zweifel an der Unabhängigkeit aufkommen lassen.
 
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