UWG-Kandidaten besuchten Ambulantes Soziales Dienstleistungszentrum (ASD)

„Mobilität im höheren Lebensalter“ als zentrales Diskussionsthema

Ankum. (fr) Einen Besuch in der Tagespflegeeinrichtung der ASD-GmbH in Ankum nutzten 5 der 17 Gemeinderatskandidaten der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) kürzlich, um das Unternehmen und auch die Bedürfnisse der hier begleiteten und betreuten Menschen näher kennen zu lernen.

Die Mobilität im höheren Lebensalter war ein zentrales Thema beim Besuch der UWG-Kandidaten in der Tagespflegeeinrichtung des ASD. Im Bild von links: ASD-Geschäftsführer Johannes-Ulrich Wojtun, Detert Brummer-Bange, Beate Vormbrocke, Johannes Dettmaring, Michael Meyer und Gerd HolzgräfeRund 300 Kunden – zumeist im fortgeschrittenen Alter – sind es, die von den etwa 100 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeitern im Rahmen der Tagespflegeeinrichtung, im betreuten Wohnbereich, in der Hausgemeinschaft Amaryllis (in Bersenbrück) und im Rahmen des ambulanten Pflegedienstes täglich betreut werden.

Im Vordergrund steht der Erhalt einer größtmöglichen Selbständigkeit und Lebensqualität, beides lässt sich nur durch ein umfassendes Angebot qualifizierter Hilfen gewährleisten. Diese reichen im teilstationären Bereich ebenso wie in den Wohnbereichen weit über eine Grundpflege hinaus und schließen eine Vielzahl von Freizeit- und Trainingsangeboten ein.

In überschaubaren Betreuungseinheiten bemüht sich das im Jahr 1994 als 1-Mann-Betrieb gestartete Unternehmen, bei möglichst allen Betreuungsangeboten eine familiäre Atmosphäre zu erhalten und das Ziel der gesellschaftlichen Teilhabe behinderter Menschen mit Leben zu erfüllen.

Die UWG-Kandidaten, die sich derzeit in den Arbeitsgruppen Infrastruktur und Soziales mit aktuellen Erfordernissen in der Kommunalpolitik befassen, brachten bei diesem Besuch schon bald das Thema „Mobilität im höheren Lebensalter“ zur Sprache. Diesbezüglich bemängelte der ASD-Geschäftsführer Johannes-Ulrich Wojtun die in vielen Zonen Ankums unzureichende Eignung der Wege und Bürgersteige für Rollatoren- oder Rollstuhlnutzer. Verengte Wegstellen, abgesackte Straßenbeläge, starke Seitengefälle der Fußwege oder wild parkende PKWs seien für Menschen mit einer Gehbehinderung oft schwer oder gar nicht mehr zu bewältigende Hindernisse.

Kritisch wurde in der Diskussion auch gesehen, dass sich viele Einkaufsmöglichkeiten zunehmend an den Rand des Dorfes verlagerten und insbesondere für ältere Mitbürger immer schwerer zu erreichen sind. Angepasste Wohnmöglichkeiten, die Hilfen zur Alltagsbewältigung und auch attraktive Einkaufsmöglichkeiten für Senioren gehören in die Mitte des Dorfes, so die einhellige Meinung.

Weiterlesen:
> Die Internetseiten der ASD-GmbH Ankum
> Die Homepage der UWG-Ankum

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