Senioren Union trägt die Erneuerung der Ankumer CDU mit

Clemens Seelmeyer baut Seniorenwohnungen am Krankenhaus – Baubeginn Anfang 2012

Ankum-Druchhorn. (fr) Das während der vergangenen Jahre Fehler gemacht und manche Dialoge innerhalb der CDU versäumt wurden, war auch bei einem Treffen der Senioren Union Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp am gestrigen Mittwoch in der Druchhorner Gaststätte Zumberge ein viel diskutiertes Thema. Gerade aber der „erneuerten Ankumer CDU“ rechnet man nun gute Chancen aus. In Kettenkamp wird auf das Bewährte vertraut.

Zahlreiche Mitglieder der Senioren Union verfolgten die Vorträge der Kandidaten und beteiligten sich an einer lebhaften DiskussionDer Vorsitzende der Senioren Union - Heinz Crone - durfte anlässlich des Zusammentreffens im Rahmen einer gemütlichen Kaffeetafel den CDU Kreisvorsitzenden Christian Calderone, den stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Kettenkamp Reinhard Wilke, den Ankumer Bürgermeisterkandidaten Günther Kosmann, die Kreistagskandidatin Maren von der Heide sowie den Kandidaten für den Samtgemeinderat Ulrich Behrens begrüßen. Dazu noch eine große Zahl interessierter Senioren, die zum Abschluss mit zahlreichen Fragen und Anregungen zum lebhaften Informationsaustausch beitrugen.

Calderone beschrieb, wie sich die CDU auf der Kreisebene mit einem neuen Team auf den Weg macht, nachdem die Geschehnisse um die Personen Georg Schirmbeck und Reinhold Kassing oder hinsichtlich der Zulagen für Beamte in der Presse für negative Schlagzeilen sorgten. Man habe die Kraft zu personellen Veränderungen aufgebracht und mit Michael Lübbersmann auch einen Landratskandidaten, der seinen Wahlkampf völlig unbelastet führen könne.
Anders als beispielsweise unabhängige Wählergemeinschaften sei die CDU mit ihren unterschiedlichsten Gruppierungen und Arbeitskreisen fest in der Gesellschaft verankert und könne von der Jungen Union über die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften bis hin zur Senioren Union Angebote für alle Bevölkerungsgruppen in der Gesellschaft bieten.
Dass sich auch die Ankumer CDU mit einem neuen Team aufgestellt hat und einen neuen Politikstil und eine neue Dialogkultur umsetzen wolle, begrüßte der Kreisvorsitzende sehr.

Zahlreiche Mitglieder der Senioren Union verfolgten die Vorträge der Kandidaten und beteiligten sich an einer lebhaften DiskussionGünther Kosmann ging zunächst auf aktuelle Themen ein und freute sich zuerst, dass das Projekt des Investors Georg Dobelmann, ein neuer Einkaufsmarkt an der Ankumer Lindenstraße, endlich die Planreife erreicht hat. Die Dauer der vorhergehenden Planungsverfahren sei mit über 2 Jahren jedoch deutlich zu lang, man müsse nach Wegen suchen, die Verfahren zur Umsetzung eines Investitionsvorhabens deutlich zu beschleunigen.  Weiterhin sah es Kosmann als bedenklich an, dass laut noch nicht ganz klarer Mitteilungen die Ankumer Polizeiwache ab dem 1. September nicht mehr mit einem Dorfpolizisten besetzt werden soll. Die Anwesenheit eines Polizisten vor Ort, als Ansprechpartner für die Bürger, sei  unersetzlich.

Eingeschoben in Kosmanns Vortrag wurde danach eine Mitteilung des Investors Clemens Seelmeyer, der auch für den Ankumer Gemeinderat kandidiert. Am heutigen Donnerstag, so Seelmeyer, werde er die ersten Entwürfe für den Neubau von 13 bis 14 Wohnungen mit dem Angebot eines betreuten Wohnens erhalten. Alle Wohnungen sollen über ein Wohn- und Schlafzimmer, einen Abstellraum, Küche, Bad und Flur, sowie einem Kellerraum verfügen. Das Projekt entsteht am Marienhospital Ankum-Bersenbrück und wird das dortige Soziale Zentrum erweitern. Eine gute Wetterlage vorausgesetzt, könne der Baubeginn schon im Januar des kommenden Jahres erfolgen.

Kosmann ging dann noch auf weitere Absichten ein, beispielsweise auf die aus CDU-Sicht dringend erforderliche Lösung des häufigen Verkehrsstaus an der Kreuzung Alfhausener Straße /B214. Hier müsse endlich eine Verkehrsleitung über den Walsumer Esch erfolgen. Auch die Ostspange über die arg baufällige Bergstraße müsse baldigst in Angriff genommen werden.
Hinsichtlich der Fortentwicklung des touristischen Angebotes der Gemeinde Ankum legte Kosmann neuerlich Wert auf einen modernen Internetauftritt sowie auf eine Zusammenarbeit mit der Region Artland und die Verzahnung mit vielen anderen regionalen Angeboten.

Ulrich Berens, der auf 15 Jahre Mitarbeit im Rat der Samtgemeinde Bersenbrück zurückblickt und wieder für ein Mandat im Samtgemeinderat kandidiert, legte viel Wert auf eine enge Zusammenarbeit der Mitgliedsgemeinden, die untereinander viele freundschaftliche Beziehungen pflegen und diese fortleben müssten. Bei Einzelprojekten sei es wichtig und bisher auch immer möglich gewesen, sich untereinander abzustimmen.

Maren von der Heide, die sich eine Rückbesinnung der örtlichen CDU auf die inneren Leitlinien wünschte, beschrieb nochmals die aus ihrer Sicht bestehende Notwendigkeit, Schule und Bildung mit vielen Angeboten innerhalb des Gemeindealltags zu verknüpfen und sieht im Bestehen leistungsfähiger Betriebe und vor allem des Krankenhauses vor Ort die Chance, die Angebote der Ankumer Oberschule zu erweitern.

Auf den Erfolg der Ankumer Oberschule setzt auch Reinhard Wilke als stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Kettenkamp, um die Abwanderung der Schüler in den Griff zu bekommen. Die Meidung einer Schule mit dem Namen „Hauptschule“ sei für viele Eltern ein Motiv gewesen, beispielsweise die IGS Fürstenau als Alternative zu wählen.  Bezüglich der Gemeinderatswahl in Kettenkamp setzt Wilke auf sein 13-köpfiges, starkes Kandidatenteam. Die wenigen Projekte die in Kettenkamp in den letzten 5 Jahren umgesetzt wurden, seien alles Vorschläge der CDU gewesen. Kettenkamp sei in den letzten 5 Jahren nur verwaltet und nicht nach vorne gebracht worden.

Weiterlesen:
> Die Internetseiten der CDU Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp

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