Versorgung von Notfallpatienten wird weiter verbessert

Rettungsdienst mit moderner Fahrzeugflotte - Auch Rettungswache in Ankum  berücksichtigt

Ankum / Harderberg / Quakenbrück. (opm)  Jeweils etwa 220.000 Kilometer Laufleistung und alleine im vergangenen Jahr 9573 Einsätze: Das ist nur eine Bilanz von sieben Notarztfahrzeugen unter anderem des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Osnabrück, die jetzt durch neue und modern ausgestattete Exemplare ersetzt werden. Ziel dabei: Die Versorgung von Notfallpatienten weiter zu verbessern.

An der Rettungswache Harderberg wurden jetzt drei neue Einsatzfahrzeuge präsentiert. (Pressefoto)

Bei speziellen Fahrzeugen wie Rettungswagen ist Autokauf aber nicht gleich Autokauf. So waren im Vorfeld für Dr. Andreas Mennewisch, dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst beim Landkreis, und seinem Projektteam, bestehend aus Vertretern des DRK, des Malteser Hilfsdienstes (MHD) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), viele Punkte zu klären: Welches Fahrzeugmodell eignet sich am besten für die Vielzahl an unterschiedlichen Einsätzen? Welche Ausstattung muss an Bord sein? „Diese Fragen können eben von den Hilfsdiensten am besten beantwortet werden, denn sie sind tagtäglich für die professionelle Versorgung von Notfallpatienten da“, sagt Mennewisch. Für Dr. Winfried Wilkens stand von Vornherein ein einheitliches Fahrzeugkonzept im Mittelpunkt der Bemühungen: „Auch in der Vergangenheit haben wir uns um die technische Ausstattung der  Wagen bemüht, um die notwendigen Zertifizierungen zu erreichen – stets mit Erfolg.“

Sieben neue Einsatzfahrzeuge sind bis 2013 bestellt, allesamt speziell umgebaute Varianten des Audi Q5. Ausschlaggebend für dieses Modell sei das hohe Maß an Sicherheit für die fahrenden Notärzte und Rettungsassistenten gewesen, so Wilkens. Durch die „Sammelbestellung“ von sieben Autos entstünden dazu wirtschaftliche Vorteile. Und das sind die Besonderheiten der Neuwagen: Besonderen Wert wurde bei der Anschaffung auf eine normgerechte Ausstattung sowohl im technischen als auch medizinischen Bereich gelegt – also auf die von Wilkens angesprochenen Verbesserungen. Darüber hinaus hat jedes Fahrzeug zum Beispiel ein Beatmungsgerät an Bord, das für Patienten mit Atemwegserkrankungen lebensrettend sein kann. „Mit den neuen Fahrzeugen können wir den Standard in der Notfallversorgung noch einmal verbessern“, sagt Wilkens, der die gute Zusammenarbeit der Projektpartner lobt: „DRK, MHD, ASB und Landkreis haben hier Hand in Hand gearbeitet!“

Die ersten drei Fahrzeuge werden jetzt an den DRK-Rettungswachen Harderberg, Ankum und Quakenbrück stationiert. 2012 sind dann die Wachen in Melle und Ostercappeln dran, 2013 erfolgt die Umstellung an den Standorten Bad Laer und Bramsche.

Quelle: Landkreis Osnabrück am 05.08.11

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