Ankumer Team „Itchi & Scratchi" wurde erster Deutscher Meister im Bratpfannentennis

32 Teams mit über 70 Teilnehmer am Start - TV Ankum überzeugte als Ausrichter

Ausgezeichnete Akteure im hochklassigen Bratpfannentennis: Das Gruppenfoto zu Abschluss der ersten Deutschen Meisterschaft

Im anspruchsvollen Bratpfannentennis wird in heutiger Zeit auch intensiv am Küchen- und Sportgerät gearbeitetAnkum. (fr) Dieses Turnier am vergangenen Wochenende in Ankum war tatsächlich eine hochoffizielle Veranstaltung. Erstmals in der Geschichte des Sports wurden anerkannte Deutsche Meisterschaften im Bratpfannentennis ausgetragen.

Der Wechsel vom professionellen Tennisschläger zum Küchengerät Bratpfanne macht sportphysiologisch einen gewaltigen Unterschied. Die physikalisch wirkenden Kräfte beim Schlag der Bratpfanne gegen den Tennisball werden kaum abgefangen und wirken sich unmittelbar aus auf den Bewegungsapparat des Sportlers. Deswegen sind im Bratpfannentennis die Spiele zeitlich begrenzt und deswegen wird auch ständig an der Optimierung der Bratpfannen gearbeitet.

Die Turnierleitung hatte alle Plätze jederzeit im Blick und führte routiniert und professionell durch den WettbewerbAls „ProFun“ oder Spaßturnier richtet der Ankumer Tennisverein bereits seit 7 Jahren Wettbewerbe in dieser eher ungewöhnlichen Sportart aus und kreierte auch die nun bundesweit geltenden Wettbewerbsregeln mit. Auch technisch wurden viele Erfahrungen gesammelt, denn nicht jede Bratpfanne ist – sportlich gesehen -. eine gute Bratpfanne. Löcher im Stahl des Küchengerätes helfen den Luftwiderstand zu reduzieren, die Montage der Pfanne am Schaft üblicher Tennisschläger fängt die Wucht des Aufschlags etwas ab und ein gemaltes Spiegelei auf der Bratpfannenfläche erhöht den Spaßfaktor.  Die Turniersieger, dieses schon mal vorab, siegten  allerdings mit klassischen Bratpfannen-Modellen, wie man sie in vielen Küchen deutscher Haushalte findet.

Die 71 Teilnehmer in 32 Teams zeigten in Ankum hochklassiges BratpfannentennisDamit zum Turnierverlauf. Die Vorrunden waren vor allem entscheidend für den Fortgang im Wettbewerb, der auf 4 Plätzen gleichzeitig ausgetragen wurde. Von den 32 Teams konnten nur 16 in die Hauptrunde kommen, die verbleibenden 16 Teams waren automatisch qualifiziert für die Trostpfannenrunde.
Das Team"Spiegelei" aus Georgsmarienhütte machte seinem Namen alle Ehre und schlug in der Pause ein Ei mit Speck in das SportgerätIn der Trostkategorie siegte das Team „Spiegelei“ aus Georgsmarienhütte, welches die zum Sport mitgebrachte Pfanne zwischenzeitlich auch nutzte, um darin ein Spiegelei mit frischem Speck zu braten. Der Genuss der zubereitete Speise beim Spiel auf dem Platz bereitete dann aber Probleme. Den zweiten Platz belegten die Ankumer „Nachtwächter“ alias  Daniela Lünnemann, Ute Schulte, Martin Kessens und Frank Lünnemann, die auch im  „Meterpokalkontest“ überzeugten und hier den ersten Platz holten.

In der Hauptrunde galten die Teams „Mutombo“ (mit Jens Holthaus und Uwe Nachtigal aus Dinklage) und "Itchi & Scratchi" (mit Jörg von der Heide und Christian Wübben aus Ankum) schon früh als Favoriten. Beide Teams erlebten aber auch Tiefpunkte im Turnierverlauf und die besonderen „Gesetze“ einer Deutschen Meisterschaft.

Gunnar Meemken aus Bramsche (rechts im Bild) verbesserte den Bratpfannenaufschlagweltrekord auf die Marke 124 km/h. Torsten Klemm, Turnierleiter und Vorsitzender des TV Ankum, gratulierteLetztlich holte sich „Mutombo“ noch den dritten Platz vor dem Quakenbrücker-Team „Roter Pfeil“ mit  Moritz Tüting, Jan-Hendrik Grote und Tim Podeszwa.  Im Finale schlug „Itchi & Scratchi" unerwartet hoch das Ankumer Team „Ente Ente Ente“ mit 17:10, gestand später aber auch ein, dass der Tuniersieg und die Deutsche Meisterschaft schon im Viertel- und Halbfinale empfindlich auf der Kippe stand.

Am Rande des Turniers zur Meisterschaft galt es zudem noch den bestehenden „Bratpfannenaufschlagweltrekord“ (114 km/h) zu brechen. Und auch dieses gelang:  Gunnar Meemken aus Bramsche verbesserte die Bestmarke auf 124 km/h.

Bemerkenswertes gab es noch dazu aus dem Umfeld der ersten Deutschen Meisterschaften im Bratpfannentennis zu berichten. Einmal, weil der Tennisverein Ankum mit dem Getränkeverkauf während dieses Turniers und auch während der bis in die Morgenstunden dauernden Zeltparty eifrig Spendengelder für die Organisation „Dolphin Aid“ sammelte So sehen Sieger aus: Das Ankumer Team „Itchi & Scratchi" (v.l.) Christian Wübben und Jörg von der Heide, verteidigte den Vereinstitel und wurde erster Deutscher Meister im Bratpfannentennisund damit einen Ankumer Mädchen ganz konkret helfen möchte. Aber auch, weil Tonspezialisten des „Musikland Niedersachsen“ mit ihrem Projekt „Soundscape“ vor Ort waren und die Töne des Bratpfannensports professionell aufzeichneten. Die Klänge lassen sich hier vernehmen.

Torsten Klemm und sein Organisationsteam schauten am Ende des Tages mehr als nur zufrieden auf das optimal umgesetzte Sportereignis zurück. Der Tennisverein Ankum überzeugte als Ausrichter einer hochkarätigen Meisterschaft mit der notwendigen Professionalität und dem im Bratpfannentennis unabdingbaren Humor.

.

Weiter lesen:
> Die Internetseiten des TV Ankum
> Die Arbeit des Ankumer Tennisvereins im Bild weiterer Berichte
> Die Klänge des Bratpfannentennis -. Soundscape  Niedersachsen
> Sarah geht den nicht vorhergesagten, erstaunlichen Weg, braucht jetzt aber etwas Hilfe

Banner
Banner
Banner

Ausstellungen

Banner

Ankum in Funk und Fernsehen

   Unwettergefahr

 

   © Deutscher Wetterdienst, (DWD)
Banner
Banner

Blutspendetermine DRK Suche

DRK-Blutspendetermine Logo
Suchen Sie Ihren aktuellen Blutspendetermin in:
 

Ihr Ankum-Online-Team zwitschert

twitter_icon