Marienhospital Ankum – Investition hat sich gelohnt
Montag, den 18. Juli 2011 um 23:02 Uhr
Ankum. (opm) Die Investition hat sich gelohnt. Da sind sich Ralf Brinkmann, Geschäftsführer des Marienhospitals der Niels-Stensen-Kliniken GmbH in Ankum, Bürgermeister Ferdinand Borgmann und Samtgemeindebürgermeister Dr. Michael Lübbersmann einig.
Gemeint ist die Investition in den zuletzt gebauten neuen Bettentrakt für die Chirurgie des Krankenhauses, der rund drei Millionen Euro gekostet hat. 1,5 Millionen davon sind aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung geflossen, jeweils 50.000 Euro haben die Gemeinde Ankum und die Samtgemeinde Bersenbrück aufgebracht, die übrige Summe von 1,4 Millionen sind Eigenmittel des Krankenhauses. Zusätzlich zum neuen Bettentrakt sind auch die Patientenzimmer in der Gynäkologie modernisiert und zwei neue Aufzüge eingebaut worden, sagt Brinkmann.
Mit rund 6000 stationären und rund 7000 ambulanten Patienten sind wir gut ausgelastet, freut sich der Geschäftsführer, der stolz darauf ist, dass 85 Prozent aller Patienten aus der Region kommen. „Eine gute Ausstattung und gute ärztliche Versorgung werden von den Pateinten honoriert, zielgerichtete Investitionen sind daher wichtig“, kommentiert Michael Lübbersmann das gute Ergebnis des ländlichen Krankenhauses. Das Marienhospital ist ein Haus der Grundversorgung für die Bevölkerung, für eine gute Akzeptanz muss die Leistung stimmen. „Die Rückmeldungen über Behandlungen und Aufenthalte im Krankenhaus sind positiv“, bestätigt auch Ferdinand Borgmann, der außerdem darauf hinweist, dass die Klinik mit rund 300 Arbeitsplätzen auch ein wichtiger Arbeitgeber vor Ort ist.
Für weitere Investitionen gibt es Bedarf, nennt Brinkmann die nächsten Zielplanungen. Dazu gehört die Modernisierung des Kreißsaales und der Entbindungsstation ebenso wie eine Erweiterung der Pflegestation.
Quelle: Samtgemeinde Bersenbrück Aktuell am 18.07.11
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