Grüne vor Ort: Grünabfallverarbeitung in Holsten
Donnerstag, den 14. Juli 2011 um 19:31 Uhr
Ankum. (opm) Seit Monaten arbeitet die AWIGO mit Hochdruck an der Erweiterung ihrer Betriebsfläche östlich des Recyclinghofes in Ankum/Holsten.
Hier sollen auf einer 1ha großen Fläche sämtliche Grünabfälle aus dem nördlichen Gebiet des Landkreises Osnabrück durch eine mechanisierte Sortieranlage zu Humus und Mulch verarbeitet und dem natürlichen Kreislauf wieder übergeben werden. Holz und vergärbare Masse werden in Heizkraftwerken beziehungsweise Biogasanlagen verwendet.
Rückblick: Vor einigen Wochen gab es dann einen dreiwöchigen Baustop, weil man bei Baggerarbeiten auf ein altes und verunreinigtes Deponat gestoßen war. Die Ankumer Grünen zeigten sich besorgt und forderten Aufklärung. In einem sehr offenen und informativen Gespräch mit dem stellvertretenden Geschäftsführer und Projektleiter in Holsten Thomas Riepenhoff erfuhren Ralf Gramann und Florian Brinkmann den neuesten Stand der Arbeiten. Dieses Gespräch fand am Rande einer Besichtigung der Kreistagsgrünen in Holsten statt.
Thomas Riepenhoff bestätigte noch einmal den Fund von kleinen Mengen an Metall, Dachpappe, Bauholz, usw.. Bevor das Deponat gesiebt wurde, wurde es von Gutachtern auf Schadstoffe untersucht. Es wurden keine gefährlichen Verunreinigungen festgestellt“, so Riepenhoff. Auch das vielzitierte Ölfass sei leer und ordnungsgemäß entsorgt worden.
Große Zustimmung fand der Projektleiter in seinem absschließenden Fazit „Die alte Deponie ist ordnungsgemäß und ohne Gefahr für Umwelt und Mensch abgedichtet worden. Wir blicken jetzt nach Vorne und wollen für das Osnabrücker Nordland einen Kreislauf aufbauen, bei dem der Grünabfall aus den Gärten in Form von Dünger und Rohstoff in der heimischen Region verbleibt“
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