Hunderte Zuschauer begleiteten den großen Festumzug der Ankumer Schützen
Geschrieben von: Franz Raschke Dienstag, den 12. Juli 2011 um 02:01 Uhr
Platzkonzert des Schützenmusikkorps Hartlage-Lulle auf „Wanderschaft“ geschickt - BM Borgmann: „So nicht!“
Ankum. (fr) Das war eine Überraschung am Sonntagmorgen: Nicht wie üblich vor der Kulisse des Landhotels Schmidt sondern vor dem schnell ersatzweise eingesprungenen Imbissbetrieb Brinkmann, präsentierte das Schützenmusikkorps Hartlage-Lulle das traditionelle Konzert zur Eröffnung des zweiten Ankumer Schützenfesttages.
Dem musikalischen Genuss tat dieses keinen Abbruch, die Hartlager nahmen die vielen Zuhörer wieder einmal beherzt ein mit Märschen und den modernen Klängen der jüngeren Zeit und konnten abermals nicht ohne die schon obligatorische Zulage das Konzert beenden.
Einen Tag danach, beim Ankumer Frühschoppen, schrieb Bürgermeister Borgmann aber eine mündliche Notiz ins "Handbuch" des einen Hotelbetriebs: So gehe es nicht und das Schützenmusikkorps Hartlage-Lulle sei - in Ankum zumal – kein Wanderzirkus.
Punkt 14 Uhr, beim Antreten der Schützen am Fuße des „Artländer Doms“ und vor den Augen sich unzählig reihender Zuschauer, dachte aber erst einmal niemand mehr an die Absonderlichkeit des Morgens.
Das schöne Festwetter genießend waren die Schützen in große Zahl angetreten, um ihren König Bernd XI. die Achtung zu erweisen. Gleich nach dem Segen durch den Schützenbruder und Diakon Olaf van der Zwaan, schritt Bernd XI. Wingerberg noch einmal die Parade ab, grüßte gemeinsam mit dem Präsidenten die Fahne sowie die Fahnenträger des Ankumer Schützenvereins und gab danach durch den Chef Reinhard Heyer den Umzug durch das Dorf frei. Voran schritt – seit langem mit viel Achtung versehen - Ankums Auditeur Thomas Diersing.
Mit aufwändig geschmückten Kutschen, kunstvoll versehenen Pferden, dem Bersenbrücker Trompeterkorps "Rote Heide", den Hartlagern und mit Schützenbrüdern in beachtlicher Zahl, begab sich der Umzug durch das Ankumer Dorf und dem Festplatz auf dem Brunning entgegen. Und viele Zuschauer zogen im Gleichschritt mit, grüßten die Schützenbruder noch einmal am Verkehrskreisel in der Ortsmitte oder beim Eintreffen am Schützenplatz auf dem Brunning.
Auf dem Festplatz stand sogleich das Königsschießen an und hiermit wurde es so spannend wie selten. Bitte lesen Sie hier weiter.




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