Kommunalwahl: UWG-Ankum stellt Kandidatenlisten vor

Politik im gemütlichen Ambiente des Ferienhofs Schmidt in TütingenAnkum (fr) Am gestrigen Abend auf dem Ferienhof Schmidt in Ankum-Tütingen, wählte die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG)  Ankum in geheimer Wahl und mit je großer Mehrheit ihre Kandidaten für die Wahlen des Rates der Gemeinde Ankum, des Rates der Samtgemeinde Bersenbrück und des Kreistags im Landkreis Osnabrück am 11. September.

Dabei ging es direkt wieder gemütlich zu auf dem Ferienhof, des Vorstands Vorschläge wurden nicht lange diskutiert. Die Mitgliederversammlung setzte Georg Thumann als Wahlleiter ein, Anna Havermann und Hans Geers zählten die Stimmen aus, Ruth Meyer und Richard von der Haar übernahmen das Amt der Vertrauensleute.

Rund 50 Mitglieder zählt die UWG-Ankum derzeit, 32 Mitglieder nahmen an der Mitgliederversammlung und der Abstimmung zur Wahl der Kandidaten teil. Eine einfache Mehrheit solle je genügen, beschloss man,  einstimmige bis fast einstimmige Entscheidungen wurden letztlich getroffen.

Die UWG-Kandidaten zur Wahl des Rates der Gemeinde Ankum v.l. Gerd Holzgräfe, Holger Bokeloh, Detert Brummer-Bange, Konrad Wiese, Dirk Raming, Klaus Buschermöhle, Jörg von der Heide, Felix Kruse, Klaus Menke, Beate Vormbrocke, Frank Wöllermann, Johannes Dettmaring, Ingo Beran, Franz Wellmann und Michael Meyer. Es fehlt: Jörg Raming.

Die UWG-Kandidatenliste für die Wahl des Gemeinderats Ankum in der Reihenfolge der Listenplätze von 1 bis 16:  Detert Brummer-Bange, Michael Meyer, Klaus Menke, Felix Kruse, Klaus Buschermöhle, Frank Wöllermann, Beate Vormbrocke, Gerd Holzgräfe, Holger Bokeloh, Ingo Beran. Johannes Dettmaring, Konrad Wiese, Franz Wellmann, Jörg Raming, Dirk Raming und Jörg von der Heide (Bild weicht von dieser Reichenfolge ab.)

Die UWG-Kandidaten zur Wahl des Rates der Samtgemeinde Bersenbrück: v. l. Detert Brummer-Bange, Günther Hugenberg, Dirk Raming, Georg Thumann, Martin Schmidt, Michael Meyer, Klaus Menke, Frank Wöllermann, Mathias Bokel.

Die UWG-Liste für die Wahl des Rates der Samtgemeinde Bersenbrück in der Reihenfolge der Listenplätze von 1 bis 9: Klaus Menke, Dirk Raming, Mathias Bokel, Frank Wöllermann, Günther Hugenberg, Detert Brummer-Bange, Georg Thumann, Martin Schmidt, Michael Meyer. (Bild weicht von dieser Reichenfolge ab.)

In beiden Listen sind mit Klaus Menke, Frank Wöllermann, Ingo Beran und  Johannes Dettmaring Bewerber zu finden, die bislang der CDU-.Fraktion im Rat der Gemeinde Ankum angehören. Frank Wöllermann wurde auch zur Kandidatur auf der Kreistags-Liste der UWG-OS-Land vorgeschlagen.

Politik im gemütlichen Ambiente des Ferienhofs Schmidt in TütingenDetert Brummer-Bange baut als UWG-Vorsitzender auf die nun feststehenden Listen mit „engagierten Leuten“, die sich in den nächsten 5 Jahren für die Menschen und das Leben in Ankum und in der Samtgemeinde Bersenbrück einsetzen wollen.

Kurz nur, ging er auf aktuelle politische Diskussionen in Ankum ein. Es sei schade, dass sich einige Mitbewerber nun positionieren und profilieren wollen, ohne zum jeweiligen Thema jemals  mit den Bürgern der Gemeinde gesprochen zu haben. Als Beispiel fiel ihm da die Diskussion um die Namensgebung für die Haupt- und Realschule Ankum ein.

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> Die Internetseiten der UWG-Ankum

Kommentare 

 
#1 Kommentar: „UWG-Ankum stellt Kandidatenlisten vor“Administrator 2011-06-19 19:53
Eine kleine Anmerkung zum letzten Absatz der Pressemitteilun g.

Gerade von der UWG hätte ich solche Äußerungen (positionieren und profilieren) nicht erwartet. Das sind Standartfloskel n von Politikern, von denen sich die UWG, nach meinem Verständnis der UWG-Leitlinien, eigentlich abgrenzen wollte. Standardfloskel n, die ich persönlich immer zu vermeiden versuche, da genau damit die Politikverdross enheit gesteigert wird, anstatt mit konstruktiver Art zur Sache zu antworten. Abseits davon - um zum eigentlichen Thema zurück zu kehren - muss eine Bürgerbefragung nicht in allen Belangen sinnvoll sein.
Grundsätzlich bin ich natürlich für mehr Bürgerbeteiligu ng. Diese Beteiligung hat jedoch ihre Grenzen. In der Schulnamenssach e halte ich es durchaus für angebracht, dem Schulvorstand die Verantwortung einzugestehen (ist sogar gesetzlich geregelt), darüber selbst zu entscheiden. Im aktuellen Fall ist zwar ein bedauerlicher Fehler passiert, deswegen den Schulvorstand zu entmachten und die Entscheidung durch eine Bürgerbefragung herbeizuführen, geht nach meiner Einschätzung aber zu weit.

Wenn die Bürger befragt werden sollen, dann sollte das aus weit wichtigeren Gründen passieren. Gründe die größere Auswirkungen haben und einen größeren Teil der Bürger betrifft. Wöchentliche Urnengänge der Bürger durch offizielle Bürgerbefragung en sind nicht zweckmäßig, zumal man sich dann der Frage nicht entziehen kann, warum es dann noch repräsentativ gewählte Räte geben sollte.

Davon mal ab: Ich spreche regelmäßig mit vielen Bürgern, die ich persönlich kenne oder zufällig treffe. Deren Ansichten ziehe ich selbstverständl ich in meine Meinungsfindung mit ein. Ich bin seiner Zeit zur Wahl angetreten, um was für Ankum zu tun und nicht für die Partei. Die Parteimitglieds chaft nutze ich lediglich, um Verbindungen zu anderen Gremien zu nutzen und sie anschließend für Ankums Interessen einzusetzen.

Christian Pohlmann-Geers (FDP), Ankum
 
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