Jugendzeltplatz Ankum-Aslage glänzt mit neuem Sanitärgebäude
Geschrieben von: Franz Raschke Samstag, den 11. Juni 2011 um 03:59 Uhr
Am Pfingstwochenende 330 Jugendliche auf dem Zeltplatz – Bürgermeister Borgmann plant noch eine Seilbahn
Ankum-Aslage. (fr) Freitagnachmittag: Das neue Sanitärgebäude auf dem Jugendzeltplatz in Ankum-Aslage wurde passend zum Pfingstwochenende seiner Bestimmung übergeben. Eine Voraustruppe der Malteser-Jugend aus Emsdetten inspizierte gemeinsam mit Ankums Bürgermeister Borgmann und Platzwart Erich Pohlmann die neuen Anlagen.

Dass auf dem Jugendzeltplatz, der sich regelmäßig einer guten, tatsächlich auch stetig steigenden Nachfrage erfreut, dringend eine Erweiterung der sanitären Anlagen erforderlich war, wurde in Ankum nicht lange diskutiert. Der Rat der Gemeinde packte es an, weil es zum wichtigen "Tagesgeschäft" gehört; kalkulierte anfangs 160.000 Euro, schließt die Rechnung nun mit etwa 200.000 Euro ab.
Entstanden ist ein neues Gebäude, welches sich nahtlos als Ergänzung einfügt in das seit Jahren immer wieder modernisierte Zeltplatzangebot für Jugendgruppen, die aus ganz Deutschland kommend, im Erholungsort Ankum die besondere Gemeinschaft eines Zeltlagers erleben. Geschaffen wurden für Mädchen und Jungen getrennt, je weitere 8 Waschplätze, dazu moderne Dusch- und WC-Anlagen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, bis zu 400 Gäste auf dem Jugendzeltplatz zu beherbergen; die „Schlechtwetter–Unterbringungen“ sind naturgemäß geringer anzusetzen..
Bis zum Freitagnachmittag hütete Platzwart Erich Pohlmann den Schlüssel zum neuen Gebäude, hatte mit den Jugendlichen aus Emsdetten aber schon eine Abmachung: „Wenn der Bürgermeister kommt, 'muss' jedermann mit dem Handtuch antreten“. Die jungen Gäste machten spontan mit und standen auch für ein Foto bereit.
„Mit dem neuen Sanitärgebäude bauen wir in Ankum das Angebot für junge Menschen aus und freuen uns mit der verbesserten Qualität des Angebotes auf neue Gäste“, sagte Ankums Bürgermeister Ferdinand Borgmann und dachte da auch an sein stetiges Anliegen, Familien zu unterstützen. Dass auch Ankum hiervon profitiert, merkte Heinz Sandbrink als stellvertretender Bürgermeister einvernehmlich an. Denn viele junge Zeltlagergäste erinnern sich später gern an Ankum und kehren vielleicht einmal als Urlaubsgäste zurück.
Zwei Bäume, nahe des neuen Sanitärgebäudes, nahm sich Ferdinand Borgmann dann noch konkret vor. Es sollte doch machbar sein, zwischen beiden Hölzern kurzfristig eine Seilbahn als Bewegungsangebot zu errichten. Ob dieses in kürzester Zeit gelingt, steht aus, die Weiterentwicklung des Jugendzeltplatzes in Ankum-.Aslage bleibt jedoch gewiss auf der Tagesordnung des Ankumer Gemeinderats.
Zum anstehenden Pfingstwochende dürfen sich derweil schon jetzt rund 330 Jugendliche aus Emsdetten und Iserlohn auf den erweiterten Sanitärservice freuen.




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