Franziskus-Hospital Harderberg freut sich über Geld aus Hannover

Land gewährt zweiten Finanzierungsabschnitt in Höhe von vier Millionen Euro

Georgsmarienhütte. (dm)  Das Land Niedersachsen fördert Bauvorhaben der Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg in einem zweiten Finanzierungsabschnitt mit weiteren vier Millionen Euro. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration jetzt mit. Das Geld erhält das Krankenhaus insbesondere für die Modernisierung und den teilweisen Neubau der Patientenzimmer.

So werden zukünftig alle Patientenzimmer über eigene Nasszellen verfügen und spezielle Angebote für Wahlleistungspatienten vorhanden sein. Darüber hinaus wird die derzeit dezentral organisierte radiologische Abteilung künftig zentral in räumlicher Nähe zur ebenfalls neuen Notfall-/Liegendaufnahme entstehen. Komplettiert wird die Gesamtmaßnahme mit der Einrichtung einer Intensivüberwachungsstation, einer zentrale Patientenaufnahme und der Neugestaltung der Eingangshalle.

Die Baumaßnahmen am Franziskus-Hospital Harderberg sind in den rot markierten Bereichen des Gebäudes geplant. Insgesamt hat die Baumaßnahme ein Kostenvolumen von rund 35 Millionen Euro. Ein erster Finanzierungsabschnitt in Höhe von 2,5 Millionen Euro war bereits im vergangenen Jahr freigegeben worden. Von einem weiteren Finanzierungsabschnitt im nächsten Jahr geht der Krankenhausträger aus. Abschließend wird hierzu allerdings der Planungsausschuss im nächsten Jahr beschließen.

Geschäftsführer Michael Kamp freute sich über die Zusage aus Hannover und betonte, dass damit „in eine moderne medizinische Versorgung und höheren Komfort für die Patienten investiert wird“.

Die neuentstehende Intensivüberwachungsstation (Intermediate Care Station) ist das Bindeglied zwischen der Intensivpflegestation mit ihren umfassenden therapeutischen und intensivpflegerischen Möglichkeiten und der Normalstation: „Wir schaffen kurze Wege und verbessern damit die Versorgung der Patienten“, so Kamp.

In dem entstehenden Neubau werden künftig auf Ebene eins die Notfall-/Liegendaufnahme, Radiologie, Intensivüberwachungsstation und die zentrale Patientenaufnahme angesiedelt sein. Auf Ebene zwei und den darüber liegenden Ebenen werden Pflegebereiche mit Ein-, Zwei- und Dreibettzimmern sowie ein entsprechender Wahlleistungsbereich geschaffen. „Wir werden helle freundliche Zimmer mit größerer Grundfläche bekommen“, betont Kamp: „Insgesamt wird die Bettenzahl nicht zunehmen. Die Zimmer werden aber deutlich komfortabler.“
Das künftige Wahlleistungsangebot wird nicht in einer eigenen Station konzentriert sein, sondern den jeweiligen Disziplinen zugeordnet sein. Dadurch können die vorhandenen Erfahrungen in der fachspezifischen ärztlichen und pflegerischen Betreuung im Sinne der Patienten eingesetzt werden.

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